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Katholische KirchePerformance gegen Arbeitslosigkeit in der Grazer Innenstadt

Die Performance hatte die Schicksale konkret Betroffener zum Inhalt und wandte sich an die Passantinnen und Passanten in der Herrengasse.

Andreas M. E. Hierzer und Tatiana Wolf während der Performance
Andreas M. E. Hierzer und Tatiana Wolf während der Performance © Sonntagsblatt/Gerd Neuhold
 

Mit einer Straßenperformance anlässlich des "Tages der Arbeitslosen" am 30. April zeigte die Katholische Kirche Steiermark in der Grazer Herrengasse die Schicksale konkret Betroffener auf. Zwischen 10 und 18 Uhr berührten eine Schauspielerin und ein Schauspieler auf Getränkekisten stehend die PassantInnen mit Aussagen betroffener Arbeitsuchender und Geschichten gelungener Unterstützung. Aufgefrischt wurde das mit einprägsamen Passagen der katholischen Soziallehre wie etwa die Kritik von Papst Franziskus, wonach "heute alles nur nach Kriterien der Konkurrenzfähigkeit und nach dem Gesetz des Stärkeren" ablaufe und die Stärkeren die Schwächeren zunichte machen. "Diese Wirtschaft tötet", schreibt der Papst etwa in Evangelii gaudium. In einem "Umfragebarometer" konnten Passanten ihre Einschätzung zum Ausdruck bringen.

Kommentare (1)
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altbayer
1
4
Lesenswert?

850 Transitarbeitsplätze

Wie viel haben die Transitarbeitskräfte der Caritas gekostet -
wie viel haben die Förderungen des Staates der Caritas eingebracht?

.... und das WICHTIGSTE:
Wie vielen Menschen hat die Caritas, nach der von der Allgemeinheit geförderten Arbeit , einen FIXEN Arbeitsplatz bieten können?

Wie viele Leute arbeiten danach, in der Hoffnung auf eine Fixanstellung, bei der Caritas "zu Gottes Lohn" weiter.