Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung"Es ist nicht akzeptabel, dass man den Impfplan nicht einhält"

Dieser Tage fand der Impfstart für Menschen mit Behinderung und deren Betreuer in der Steiermark statt. Allerdings nur für jene, die in stationären und teilstationären Einrichtungen wohnen oder arbeiten.

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CORONA-IMPFUNG: BEGINN IMPFAKTION BEZIRK SCHWAZ:
© APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

Kritik an den Impfungen für Menschen mit Behinderung gibt es von seiten der Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung. Zwar wurde dieser Tage mit den Impfungen begonnen, doch es steht mit rund 7000 Impfdosen für Menschen mit Behinderung und ihre Betreuer aktuell zu wenig Impfstoff zur Verfügung. Deswegen werden vorerst nur jene Personen geimpft, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen, zu letzerem gehören auch die Werkstätten, wohnen oder arbeiten. "Aber es gibt auch Personen, die mobil betreut werden und Personen, die mit persönlicher Assistenz leben" so Suppan.

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Danke für Ihr Verständnis.

KLZ_Schule
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Danke! Wichtiges Thema

Vielen Dank, dass sie sich dieses Themas annehmen, Herr Suppan!
Für uns als Angehörige eines mobil betreuten schwer behinderten Menschen ist es eine täglich wachsende, große Belastung und Sorge, dass er und auch seine Betreuer in den mobilen Diensten bisher nicht in dieser Impfaktion an die Reihe kamen.
Absolut unverständlich, da ja gerade diese Gruppe mit schwersten Verläufen rechnen muss..

lexi
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Hat System

Dass der Impfplan nicht eingehalten wird, hat in der Steiermark leider System. Auch Risikopersonen mit Covid Risikoattest werden nur geimpft, wenn sie institutionell betreut werden. Ganz bewusst.