Kritische ReaktionenKindergarten-Schließungen bei Inzidenz von 400?

Elementarnetzwerk fordert eingeschränkten Kindergartenbetrieb bei einer Inzidenz von 400. Virologe Klaus Vander und Wiki-Kinderbertreuung sehen dies als absolute Notmaßnahme, befürworten aber mehr Tests.

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Nachdem sich Bildungsminister Heinz Faßmann in Schulen für Distance Learning ab einer Inzidenz von 400 ausspricht, fordert das "Netzwerk Elementare Bildung in Österreich" nun auch eine Einschränkung des Kindergartenbetriebs in Regionen mit besonders vielen Corona-Infektionen. "Wenn Schulen ab einer Inzidenz von 400 zusperren, muss es analog dazu auch in der Bildungsinstitution Kindergarten Einschränkungen geben", sagt Sprecherin Natascha Taslimi. "Man kann in einer Pandemie nicht so tun, als ob es in den Kindergärten kein Infektionsgeschehen gäbe", meint sie.

Kommentare (2)
55plus
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derzeit werden ganze Gruppen ohne testen in Quarantäne geschickt

wenn eine Ersatzkraft einen Tag im Kindergarten anwesend war die 3 Tage später positiv ohne Symptome getestet wird. Da wär ein Test sinnvoll, sinvoll um die Quarantäne zu verhindern.

ck1978
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Kein Unterschied?

"Auch wenn Kinder im asymptomatischen Bereich eine geringere Virenlast von bis zu 30 Prozent weniger ausscheiden, macht das keinen Unterschied, wenn sie die Oma umarmen und abbusseln".

Genau das ist doch sehr wohl ein Unterschied, ob jemand hoch ansteckend ist oder nicht! Exakt das ist ja auch der Grund, warum Kindergärten und -krippen seit letzten März quasi durcharbeiten, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, die kurzfristig 1-2 Wochen zu waren.

Die "30% weniger Virenlast" ist ja auch nur eine Zahl, die er in den Raum schmeißen wollte. Denn wer nicht hustet stößt wohl vermutlich um 95% weniger Viren aus oder?