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Seit zehn JahrenKinderrechte im Verfassungsrang: Fortschritt oder Mogelpackung?

Die Rechte der Kinder im Verfassungsrang: Ein Schritt, den Österreich vor zehn Jahren wagte. Ein zahnloser Akt, kritisieren viele Experten heute. Denn dort wo es dringend notwendig wäre, hat sich nichts verändert.

Acht Kinderrechte sind seit 2011 in der österreichischen Verfassung verankert © stock.adobe.com
 

Alle Kinder haben Rechte – aber nicht alle Kinder schützt das Recht. Um das zu gewährleisten, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention. Deutschland will jetzt einzelne Punkte dieser Konvention im Grundgesetz verbriefen. Ein Schritt, den Österreich bereits 2011 wagte.

Kommentare (4)
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erhardvallant
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Nachholbedarf

Bei allen Demokratie- und Menschenrechtsrankings schneidet Österreich schlecht ab.

dieRealität2020
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In der Verfassung sollte die Zeugung bis zum Tod von Menschen in unserer Gesellschaft verankert sein.

Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez koordiniert das Netzwerk Kinderrechte Österreichin Wien: Kinderrechte? Brauchen wir nicht, alles erfüllt bei uns in Österreich, unseren Kinderngeht’s ehgut. Wozu haben zehn Jahre Schweigen und Igno-rieren geführt? Erwiesenermaßen zu wenig Rechtsprechung zu Kinderrechten.
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Kinderrechte allein anzusprechen ist daher nicht wirksam und unerheblich. Kinderrechte müssten in einer generell vorhandenen Lebensgemeinschaft in einer Familie und in unserer Gesellschaft verankert sein.

dieRealität2020
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wir brauchen keine Kinderrechte aber was in der Verfassung stehen sollte

Der Schutz von Leben ab der Zeugung bis zum Tod sollten in der Verfassung eines Landes und seiner Gesellschaft stehen. Langsam sollten die Menschen verstehen und begreifen das für die Gemeinsamkeit aller Lebensbereiche in unserer Gesellschaft eine Partnerschaft-Familien- und Kinderplanung ein fundamentaler Punkt in unseren Leben sein sollte.
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Nicht weniger sollten sich hier auch Partner mit der Zeugung eines Nachwuchses beschäftigen, dem man gegenüber eine maßgebliche Verantwortung trägt. In einer Partnerschaft mit oder ohne Kinder gibt es Verantwortung, der man versuchen sollte auch nachzukommen.
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mit einer möglichen Zeugung von Nachwuchs gehört, nicht weniger eine damit verbundene Familien- und Kinderplanung mit einer dementsprechenden Erziehung für eine zukünftige Lebensfähigkeit für den Nachwuchs.
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Alle Lebewesen dieses Planeten Fauna und Flora wissen größtenteils, wenn auch u.a. aus instinktiven Gründen wie lebenswichtig diese Lebensbedingungen sind. Nur der Mensch denkt er benötigt keine Lebens-bedingten Regeln u.a. wie Erziehung. Nicht weniger sollte aus meiner Sicht der Mensch lernen zu versuchen Emotionen und Sache getrennt zu bewerten.

zweigerl
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Elternpflichten

Kinderrechte, die notwendig sind, um noch nicht eigenständigen Kindern alle notwendigen Hilfen angedeihen zu lassen, sind wichtig, müssen aber mit Elternpflichten junktimiert werden. Wer sich für die Zeugung von Leben entschieden hat, trägt ein gerütteltes Maß an Selbstverantwortung. Wie sieht es damit aus? 60% Scheidungen, Vernachlässigung der Aufsichtspflichten zwecks Auslebens eigener Freiheitsbedürfnisse, kaum vorbildhaftes eigenes Verhalten, unbedenkliche Familienplanungen (das Fehlen einer materiellen Versorgungsbasis hindert nicht, zu den bereits vorhandenen teilverwahrlosten fünf ein sechstes Kind in die Welt zu setzen, usw). Kinder werden überdies von unberechtigten Asylwerbern gezielt instrumentalisiert als Eintrittsticket in ihre Wunschgesellschaft und in diesem Bestreben bestens unterstützt von Prominenten aller Couleur, die sich mit dieser Forderung den Imagegewinn des unbedingten Kindesfreundes sichern, ohne selbst persönliche Opfer zu bringen. Die KIndeswohlapologeten sollten sich auch diese andere Seite ansehen.