Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Reste aus HeimenErste steirische Arztpraxen impfen bereits Patienten gegen Corona

Kurios: Trotz Knappheit sickert das vielversprechende Serum bereits bis in niedergelassene Ordinationen durch. Das ist zwar nicht Teil der offiziellen steirischen Impfstrategie, hat aber laut Ärztekammer und Impfkoordinator seine Berechtigung. Die Hintergründe.

© APA/HANS PUNZ
 

Zu wenige Impfstoffe, eine noch aufzubauende Infrastruktur für unterschiedliche Impfgruppen – vor allem die über 80-Jährigen außerhalb der Heime – oder Versprechungen vom Bund, die nur schwer einzuhalten sind: Die Verantwortlichen für die steirische Impfstrategie haben mit einer ganzen Reihe von Problemen zu kämpfen. Längst hat man die Leitlinien geändert und holt sechs Impfungen statt fünf aus einem Fläschchen, um mehr Menschen immunisieren zu können.

Kommentare (21)
Kommentieren
hfg
1
4
Lesenswert?

Wieder die unsinnige Antwort

Von Herrn Koren „wir arbeiten nach den Richtlinien des Bundes“ andere Bundesländer sind wesentlich schneller - nächste Woche wird es bekanntgegeben usw. dieser Herr Koren ist völlig unfähig - wenn eh der Bund alles vorgibt wozu ist er dann Impfkoordinator- Die Situation ist leider, das in der Steiermark am meisten Leute sterben und sterben werden. Hier muss man rascher und besser agieren. Oberste Priorität haben die alten Menschen den dort sterben 25% und mehr an der Infektion. Hier zählt jeder Tag - es wäre Aufgabe der Regierung diese Bevölkerungsgruppe besser und rascher zu schützen. Herr Koren fangen sie endlich sofort an und beenden ihre Lethargie.

melahide
1
11
Lesenswert?

Leider

funtkioniert das mit der Impfung aus diversen Gründen nicht. Medien und Teile der Opposition schreien natürlich "mehr Tempo". In den Pflegeheimen ist es aber schonmal schwierig. Die bestellen zwar XY impfdosen. Nur muss man dann mit den Bewohnern ein Informationsgespräch führen, die müssen das mit dem Hausarzt abklären, ab und zu gibt es eine gesetzliche Vertretung, dann muss diese sich informieren und zustimmen usw. Es braucht alles Zeit (die man natürlich vorher schon nutzen hätte können. Also ich als Pflegeheim hätte vorher abklären können, wer sich impfen lässt und dann genau dieses Ausmaß bestellen)....

Aber von "außen" zu bewerten ist immer einfacher. Fände es auch gut, wenn sich jene, die sich impfen lassen wollen, sich beim Hausarzt oder ihre "lokalen Impfbehörde" meldet und diese das dann organisiert. Oder die Bezirks-ÖGK ...

Vor allem - lt. Rückmeldungen wollen sich viele Bewohner und auch Pflegepersonal nicht impfen lassen ...

gb355
1
13
Lesenswert?

na ja..

Das ist vollkommen egal, WER wo impft.
Sie sollen doch endlich von ihrem Hierarchiedenken und hohem Ross heruntersteigen.
Hauptsache es passiert endlich etwas.
Das Virus kennt auch keine Rangunterschiede!

schetzgo
2
8
Lesenswert?

In'Stmk heute' vom Dienstag...

..sprach eine Hausärztin gar von 7 Dosen, die heraus zu holen sind! Quasi wie an der Extrawurstsemmeltheke, darfs a bisserl mehr sein? 🤔

feringo
0
12
Lesenswert?

Hausärzte mit Impliste

Bei Miteinbeziehung von Risikogruppen außerhalb einer Altersgruppe hat nur der Hausarzt die entsprechenden Befunde für eine rasche Auswahl. Wo dieser impft ist eine Sache der Organisation, wie Stefan Korsatko bereits darlegte. Ich hoffe alle Hausärzte haben bereits eine Liste ihrer Risikopatienten parat und informieren ihre Gefährdeten!

gb355
1
0
Lesenswert?

na ja..

!!!!!!!!!!!!!!

feringo
0
2
Lesenswert?

@gb355 : na-jo

gb355, was jetzt? Nein oder Ja?

Autschal
5
11
Lesenswert?

2. Impfung

Wie kommen diese Ärzte bzw. deren Patienten dann zu der erforderlichen 2. Impfdosis. Auch wieder nur auf gut Glück mit Resteverwertung. Ich denke, dass es dazu kein System mit Registrierunghen gibt. Super, die erste Impfung habe ich, weis aber nicht ob mein Arzt dann in drei Wochen auch eine zweite zur Verfügung hat. Wohin muss ich dann fahren, um diese zu erhalten, denn ich brauch ja zwei. Die Zweiklassenmedizin wird sich wieder durchsetzen. Privatpatienten first. Ein Chaos sondergleichen. Situationen, wie am türkischen Bazar.

laster
1
20
Lesenswert?

Einfach ein Wahnsinn!

Liebe Politik!
Lasst doch endlich kompetentere Leute und Leute mit Hausverstand an die Umsetzung und Koordination, dann klappt es besser.
Habt ihr nicht schon genug Fehler auf Kosten der Bevölkerung gemacht? Es ist ein Irrsinn, was da abläuft und es geht munter weiter. So wie es ausschsaut, muss man einfach Glück haben, um schnellstmöglich an eine Impfung zu kommen oder die richtigen Leute kennen.

calcit
4
8
Lesenswert?

Und wer dann diese "übrig gebliebenen" Impfungen bekommt...

...ist transparent und nachvollziehbar?

feringo
0
1
Lesenswert?

@calcit : Und wer ...

Habe mich verdrückt, wollte grünen Daumen ;-)

Mein Graz
0
26
Lesenswert?

@calcit

Ganz ehrlich?
Mir ist es wurscht wer diese Impfungen bekommt, für mich ist die Hauptsache, dass der Impfstoff genutzt wird.
Und die behandelnden Ärzte wissen sicher am besten, wer den Impfstoff am dringendsten braucht.

Sollte mal wer dabei sein, der aus "Gefälligkeit" eine Impfung erhält, dann ist wenigstens einer mehr geimpft und der Stoff verwendet.

PiJo
1
22
Lesenswert?

Praktiker gegen Theoretiker


da sieht man das die Ärzte ihr Geschäft verstehen anders als die
" Schreibtischexperten und Koordinatoren"

MHammer
2
28
Lesenswert?

Ich finde es

lustig das sich seit es den Impfstoff gibt jeder zur kritischen Infrastruktur zählt und sofort geimpft werden will.
Ich denke es sollten die geimpft werden wo die meisten Todesfälle zu verzeichnen sind.

D.h. beginnend von oben nach unten.

Unter 50 Jährige habe laut Statistik ein sehr geringes Sterberisiko. ab 70 bereits 15%!!!

In den Heimen gab es unter den Bewohnern ca. 17000 Infektionen und knapp 3000 Todesfälle. Beim Personal 9500 Infektionen und keinen dokumentierten Todesfall.

Man sollte es so machen wie in Israel. Hier sind Anmeldungen zur Impfung unter einem gewissen Alter gar nicht möglich.

Bitte liebe Politik. Gebt Gas und schützt die die es am nötigsten haben!

MHammer
0
40
Lesenswert?

Noch vergessen

Und danke an die Ärzte die nichts verschwenden sondern das tun was sinnvoll ist:

Impfen, impfen und nochmal impfen!!!

laster
1
9
Lesenswert?

Ja,

wenn man sie nur lassen würde, aber anscheinend will man gar keine richtigen Experten ranlassen.

andshal
5
56
Lesenswert?

kurios finde ich die Impfreste nicht ...

... ein einfaches Rechenbeispiel dazu:

in einem Heim gibt es 102 Impfwillige (Pflege und Bewohner). Jetzt bekam man ursprünglich aus einer Flasche bekommt man 5 Dosen. Das bedeutet, das Heim musste für die Durchimpfung aller Impfwilligen gesamt 21 Fläschchen bestellen, da halbe Flaschen ja nicht geliefert werden können. Dh. hier waren dann von vornherein schon 3 Restimpfdosen vorhanden.

Nun wurde auch noch die Dosierung von 5 auf 6 erhöht, was bedetuet, dass plötzlich 24 Impfdosen übrig bleiben.

Daran ist für mich nichts kurios. Das Leben ist Mathematik.
Großartig, dass hier die Hausärzte einspringen und die Verimpfung des Restimpfstoffes durchführen, denn es wäre schade um jede einzelne Dosis.

andshal
1
5
Lesenswert?

beim korrigieren ein wenig verholpert ... sorry

im Text hab ich mich ein wenig verholpert. Tut mir leid. Richtig heißen sollte es:

"Jetzt bekam man ursprünglich aus einer Flasche 5 Dosen."

freeman666
9
43
Lesenswert?

Steht wohl für jeden außer Frage, dass die Hausärzte unbedingt eingebunden werden müssen.

Sobald der normal zu lagernde Impfstoff da ist, wird es ohne Hausärzte nicht funktionieren.
Das Land oder auch das Pleite Pech und Pannenministerium des Rudi Ratlos werden aber erst dann eine Arbeitsgruppe zweifelhafter „Experten“ ins Leben rufen, wenn die Lastwagen mit dem Impfstoff vor der Tür stehen.

Mein Graz
4
57
Lesenswert?

Das reinste Chaos.

Wie lange wissen die Regierung und die "Koordinatoren" schon, dass der Impfstoff kommt, wissen über Lagerung und Verbrauch Bescheid - und dann kommt es trotzdem dazu, dass Impfstoffe vielleicht entsorgt werden müssten, würde es nicht zum Glück Menschen geben, durch die es nicht dazu kommt?

Ein Dank an die Ärzte, die (wieder einmal) in so schwierigen Zeiten mitdenken und die Aufgaben derjenigen übernehmen, die es selbst mit langer Vorlaufzeit nicht schaffen ihre Arbeit zu erledigen!

Dachsi
3
81
Lesenswert?

Sprachlos

Herzlichen Dank an unsere Hausärzte.
Da gibts noch Hausverstand.

Zum Rest (Land) fehlen mir die Worte...