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Steirische Corona-TodesrateFrau Landesrätin, was ist in den Pflegeheimen falsch gelaufen?

Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) gesteht Fehler während der Pandemie ein. Ein Gespräch über erfolgreiche Maßnahmen sowie persönliche Emotionen. Und über die Impfung als einzigen „Hoffnungsträger weit und breit“.

© Juergen Fuchs
 

Sie sind jetzt ein Jahr Landesrätin für Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege – dieses erste Jahr haben Sie sich wohl anders vorgestellt.
Juliane Bogner-Strauß: Ich denke, jeder in der Politik hat sich dieses Jahr anders vorgestellt. Darauf war keiner vorbereitet. Es war komplex und herausfordernd.

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Danke für Ihr Verständnis.

JohannesM93
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Mit der Krise gewachsen

Es hat uns am Anfang alle überrascht, wie diese Krise sich über uns alle ausgebreitet hat. Man konnte aber auch eindeutig sehen, wie die Frau Landesrätin immer besser im Krisenmanagement wurde und die Lage aktuell unter Kontrolle ist. Impfplan wird uns aus der Krise führen.

Odes64
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Macht es euch nicht so einfach!

Europaweit waren die Kritiker über jede Maßnahme erzürnt und haben es immer und immer wieder besser gewusst. Im Nachhinein mit dem Finger auf Fehler zu zeigen ist zu einfach. Keine Masken, keine Tests, keine Impfung, aber volle Sicherheit für Heime und Spitäler fordern. 2020 hätte ich nicht Politiker sein wollen. Die perfekte Pandemiebekämpfung hat niemand geschafft und wäre wohl auch nicht möglich gewesen. Insgesamt denke ich, dass es bei uns in der Steiermark verhältnismäßig gut gelaufen ist. Aber natürlich hätte es jeder Facebook-Hobbyvirologe besser gelöst *Facepalm*.

kog1
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Ich kann mir nicht vorstellen,

dass Fr. Vogel-Strauss nach ihrer jämmerlichen Performance noch als Personalreserve für irgendwen und irgendwas dient. Die Schuhe, in denen sie steckt, sind jetzt schon ein paar Nummern zu groß.

MoritzderKater
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Es kommt nichts besseres nach ,.......

........ diese Worte hatten immer schon einen Wahrheitsgehalt in sich.
Schon Herr Drexler war mit seiner Aufgabe im Krankheitsressort überfordert und hat sich nur auf den Bau des neuen Leitspitals konzentriert und die Nachfolgerin, als ehemalige Bundesministerin ist um keinen Deut besser.
Und SIE sollte Nachfolgerin von LH Schützenhöfer werden?
Uns bleibt ja wirklich NIX erspart!!!

stadtkater
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Durchtauchen,

Kronprinzessin;)!

DergeerderteSteirer
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Wie von "freeman666" beschrieben, ..............

"Ich wünsche mir Politiker, die weniger Zeit mit Ausreden verschwenden, sondern Menschen die sich für die Bevölkerung einsetzen."

Leider ist es des öfteren der Fall das auf solchen Posten (Sesseln) Personen "KLEBEN" welche mangels Realitätssinn und Realitätsbewusstsein nicht die beste Wahl sind als Volksvertreter zu fungieren.
Es heißt noch lange nicht das eine Person welche ein Studium abgelegt hat besser qualifiziert ist als ein Mensch welcher durch logischen Verstand und realem Bewusstsein faktenbasierender im handeln und tun ist.
Ich will keinen Menschen mit Studium abwerten jedoch gibt es leider zur Genüge solche Personen welche nur rein theoretisch ausgebildet sind und wo praktischer und logischer Verstand oft Fehlanzeige ist !
Mundwerk und Rethorik machen eben noch keinen Menschen aus welcher als Vertreter des Bürgers im aufrichtigem Sinn auftreten und handeln kann.

stprei
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Maß

Bei Anschober wird ein Versagen bei gröbsten legistischen Schnitzern und ein nachfolgendes "Tut mit Leid" groß durch die Medien gehyped als Zeichen von Größe, aber wenn die Landesrätin sagt, "ja, es sind Fehler passiert" und sagt es war noch keine Zeit, den Pflegeschlüssel für Heimplätze genau zu bearbeiten, dann schreien alle nach Rücktritt. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Anscheinend bevorzugen einige einen Schnellschuss, der nicht aufgeht, und eine tolle Schlagzeile gegenüber nachhaltiger Änderung und Verbesserung in einem hochgradig komplexen System.

Bogner-Strauß hat den Großteil der Belastung der Landesregierung in der Pandemie getragen, weil sie für Gesundheit, Pflege und Bildung zuständig war. Wie sie Tests oder Personal aus dem Boden stampfen soll, sagt keiner. Was man konkret besser machen hätte können, hat vorher auch keiner gewusst. Im Nachhinein sind alle klüger, auch die Bundesregierung, die EU und alle anderen Regierungen haben aus diesen Situationen gelernt und haben angepasst.

Von einem Rücktritt hat keiner etwas. Von erfahrenen, geradlinigen Politikern mit Sachkenntnis schon.

Patriot
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Es gibt begabtere Politiker*innen.

.

angelos
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Personalschlüssel

"...ich konnte mich dessen bisher noch nicht annehmen". Als ob nicht vor Corona schon ein eklatanter Mangel an Pflegepersonal bestanden hätte. Jahrelange Überforderung von sehr motivierten Pflegekräften stand an der Tagesordnung. Bitte schauen Sie doch endlich mal genau hin. Das ist kein Problem , das erst seit Corona besteht, jetzt wird es überdeutlich aufgezeigt und kann doch von
Niemandem übersehen werden.

Odes64
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Das mag sein,

nur die Amtszeit der aktuellen Landesregierung besteht quasi ausschließlich aus Corona. Da war nicht viel „vor“...

ReinholdSchurz
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Nicht genug😏

Das man ab Jänner Personal und Bewohner nicht gleichzeitig impft, ist ein Affront gegen jeden Mitarbeiter im Pflegebereich ich findende es unverantwortlich und ein Totalversagen der Politik🤔
Ich möchte wissen was da so schwierig ist eine Pflegeeinrichtung komplett durch zu impfen wo bleibt da der Verstand🥺

kislinger
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möglicherweise

ist das problem, dass nicht sofort der gesamte impfstoff zur verfügung steht, sondern erst im laufe der monate eintrifft?

freeman666
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Wir haben auf die Bundesbeschaffungshesellschaft gewartet - Toll!

Aber auf die glorreiche Idee bei steirischen Medizinproduktehändlern nachzufragen, wo diese Tests weit früher (und wahrscheinlich günstiger) bereits zur Verfügung standen ist man nicht gekommen?
Es gab etliche Gesundheitseinrichtungen die ebendort gekauft und wesentlich früher diese Tests eingesetzt haben.
Aber wozu auch kreativ sein, nebenbei die heimische Wirtschaft fördern, es ging ja lediglich um Menschenleben und Gesundheit.
Ich wünsche mir Politiker, die weniger Zeit mit Ausreden verschwenden, sondern Menschen die sich für die Bevölkerung einsetzen.