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Teilweise große NachfrageVier von zehn Kindern in den steirischen Kindergärten

WIKI meldet erste Zahlen aus seinen Kindergärten - bis zu 80 Prozent der Kinder waren in einzelnen Einrichtungen. In Graz blieb die Nachfrage hinter den Erwartungen, am Land lag er deutlich darüber.

Es ist nicht ganz wie an normalen Tagen - aber der Ansturm auf die Kinderbetreuungseinrichtungen war in der Steiermark ersten Zahlen zufolge enorm. © Oksana Kuzmina - stock.adobe.com
 

"Bleiben Sie bitte wieder zu Hause", appellierte die Bundesregierung am Samstagnachmittag bei der Verkündung des zweiten strengen Lockdowns. Seit Mitternacht sind die strengen Regeln nun in Kraft, milliardenschwere Wirtschaftspakete wurden geschnürt. Doch: Die Straßen sind bei Weitem nicht so leer wie im Frühling. Das spiegelt sich auch bei einem Blick in die steirischen Schulen und Kindergärten wider.

Kommentare (5)
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crn3005
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Home office

Wer Homeoffice mit Kleinkind im 1. Lockdown noch qualvoll ertragen hat, nutzt jetzt die Möglichkeit sein Kind in den Kindergarten zu bringen. Distance learning, Homeoffice und kleinkind sind eine Belastung die man nicht freiwillig in Kauf nimmt, wenn es eine Alternative gibt.

Katrin77
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Genau,

Als Mutter von zwei Kleinkindern, habe ich das im Frühling durchgemacht - ich war am Rande der Verzweiflung.
Für mich war klar, dass kann ich nicht noch einmal schaffen, das kann meine Familie nicht noch einmal schaffen.
Ich bin dankbar, dass meine Kinder mit ihren Freunden spielen dürfen und ich meiner Arbeit konzentriert nachgehen kann.

siral1000
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Die Schlagzeile...

...ist völlig irreführend. Da wird suggeriert, dass ein enormer Andrang vorhanden sei - liest man die Zahlen, offenbart sich eine andere Wahrheit.

SagServus
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Zum anderen setzen viele Arbeitgeber nicht mehr so stark auf Home Office wie im ersten Lockdown.

Im ersten Lockdown waren die Arbeitgeber verpflichtet auf Home Office umzustellen auch wenn sie nicht wollten.

Die WKO hat nach Aufhebung des Lockdowns sofort diese Regelung zu Fall gebracht. Die Regierung eine Neuregelung auf nächstes Jahr verschoben.

Jetzt gibt's keine Verpflichtung mehr, eine Homeoffice Vereinbarung muss also zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber einvernämlich getroffen werden.

Und wenn schon das Land von vornherein sagt, es gibt kein Recht auf Homeoffice und die Beamten haben in den Büros zu sein, kann man sich vorstellen wie hoch der Zuspruch der Arbeitgeberseite in der Privatwirtschaft ist.

jaenner61
2
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also ich muss beruflich unterwegs sein

aber auf den straßen ist vom lockdown nicht wirklich viel zu bemerken. wie im artikel schon beschrieben wird in vielen (handels)betrieben obwohl geschlossen ist gearbeitet. hoffentlich gehen die zahlen trotzdem ausreichend nach unten 🤔