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RiesenaufwandKontaktverfolgung, Bescheide: "BH-Mitarbeiter stoßen an ihr Limit"

Sie stellen hunderte Corona-Bescheide aus und telefonieren Kontaktpersonen hinterher: BH-Mitarbeiter geraten an ihre Grenzen. Land und Stadt Graz stocken jetzt Personal auf.

Telefonische Detektivarbeit: Landesbedienstete und Bundesheer-Soldaten beim Contact Tracing
Telefonische Detektivarbeit: Landesbedienstete und Bundesheer-Soldaten beim Contact Tracing © Land Steiermark/Schemeth
 

Die Pandemie hat die Sanitätsreferate der Bezirkshauptmannschaften an den Rand der Belastbarkeit gebracht. Pannen häufen sich: So waren in der Vorwoche etwa in Weiz dutzende Menschen zur Grippeimpfung bestellt, wurden aber dann nicht eingelassen, weil sie nicht auf der entsprechenden Liste standen.

Kommentare (9)
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tannenbaum
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Die

Kontaktverfolgung ist ein Schmarren und gehört sofort eingestellt. Es kostet nur Unmengen an Geld und es kann ja sowieso nur ein Bruchteil der Kontakte nachverfolgt werden und wird bei weiter steigenden Ansteckungen bald gänzlich zusammenbrechen. Alles nur Alibiaktionen.

melahide
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Also

grundsätzlich gibt es schon Möglichkeiten, dass es zB im Rahmen der "Arbeitskräfteüberlassung" zu Aufstockungen kommen kann. Was ist mit den 50+ Langzeitarbeitslosen? Warum fragt man nicht beim Bundesheer um Hilfe? Aber auch die Leute welche die Kontakte ermitteln sind ziemlich arm dran. Die werden mit Fragen konfrontiert die sie nicht beantworten können ... da im Gesundheitsamt auch nur wenige Ärzte und Ärztinnen sind die auch noch andere Dinge abwickeln müssen, haben die gar keine Ansprechperson.
Und bei den Testungen sieht man auch einen Qualitätsunterschied. In privaten Testungen, wo man bezahlen muss, kommt eine Person die das alles einfühlsam und vorsichtig macht. Beim Roten Kreuz stellen die irgendjemanden hin der einem dieses Teil fast in den Magen jagt ... nicht lustig ...

Balrog206
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Mel

100% ! Vor allem würde es fast keine Mehrkosten verursachen bei deinen 2 genannten die aushelfen könnten !!

altbayer
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Genug Personal

Es gibt in den Ämtern genug Personal, es muss nur umgeschlichtet werden.
Viele Abteilungen haben aufgrund von Corona wenig bis nichts zu tun - alleine aus Solidarität unter den Staatsdienern sollte die Unterstützung der stark frequentierten Abteilung von Beamtenkollegen erfolgen.

hfg
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Kontaktverfolgung

Ganz ganz einfach mit einer technischen Lösung durchgeführt werden. Das österreichweit tausende Personen versuchen die Kontakte zu erfragen ist Unsinn und funktioniert natürlich auch fast nicht. Es gibt mehrere Möglichkeiten das technisch einfach unkompliziert und lückenlos durchzuführen. Damit würden viele Ressourcen frei, lückenlose und vor allem viel schnellere Kontaktverfolgung ist möglich. Es gibt ganz einfache praktisch kostenlose Programme welche auch schon Länderübergreifend funktionieren.

schetzgo
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Von Anfang an in alles eingebunden

Da wäre auch das Personal entsprechend zu planen gewesen oder kam das überraschend?

Elli123
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Es gibt...

im öffentliche Dienst keine Personalplanung. Es herrscht die "Loch-auf-Loch-zu"-Strategie, wenn die Sch.... am Dampfen ist.

GanzObjektivGesehen
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Es würde wahrscheinlich auch genug Menschen geben...

...die freiwillig gerne dabei helfen würden. Das sollte bei entsprechender Vorbereitung aus dem Home Office möglich sein.
Auch wenn man als Freiwilliger nur einen Fall pro Tag bearbeitet würde das schon eine massive Erweiterung der Kapazitäten bedeuten.

Ichweissetwas
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Also nix mit Home-Office, das ist doch eine nervenaufreibende Plackerei!