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In der SteiermarkFrauen verdienen jährlich um 10.000 Euro weniger als Männer

Heute ist „Equal Pay Day“ in der Stei­er­mark. Die Arbeiterkammer ortet eine „frauenfeindliche Struktur“, die durch die Coronakrise noch verschlechtert wird.

© Fotolia/deagreez
 

„Wir Frau­en sind in vie­len Be­rei­chen immer schon be­nach­tei­ligt ge­we­sen – Co­ro­na hat diese Pro­ble­ma­tik noch ver­stärkt. Ich habe das Ge­fühl, dass uns das mas­siv zu­rück­ge­wor­fen hat“, er­klär­te die Bun­des­che­fin der Ar­bei­ter­kam­mer, Re­na­te An­derl, die­ser Tage. Und ver­weist auf Ein­kom­mens­un­ter­schie­de zwi­schen den Ge­schlech­tern. Pas­send zum Thema ist heute „Equal Pay Day“ in der Stei­er­mark – das heißt, dass Frau­en das rest­li­che Jahr im Ver­gleich zum Ver­dienst der Män­ner quasi kos­ten­los ar­bei­ten.

Kommentare (2)

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melahide
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4
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Jedes Jahr

due gleiche pauschalierte Aussage: JA, die meisten Führungspositionen sind immer noch mit Männern besetzt. So lang es keine geregelten „Doppelspitzen“ gibt wird sich daran nichts ändern. Frauen arbeiten oft im Handel, im Sozialbereich, in der Dienstleistung. So lange diese KVs nicht massiv angehoben werden ändert sich nichts. Viele Menschen, auch zumeist Frauen, wollen Zeit mit der Familie verbringen und reduzieren Arbeitszeit! So lange das nicht abgegolten wird ändert sich nichts.

Ich selbst hab meine Arbeitszeit auch reduziert. Je nach Bedarf des Arbeitgebers zwischen 24 und 30 Stunden... Ich will nicht dass Kinder von 7:30 bis 17 Uhr im Kindergarten/Nachmittagsbetreuung sind ...

gberghofer
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Die Frau soll nicht Äpfel mit Birnen vergleichen

Das ist ein hanebüchener Vergleich. Frauen arbeiten in Berufen die schlecht bezahlt werden, oft nur Teilzeit. Mit der Weiterbildung liegt es oft im Argen. Sehe ich in meiner Firma.