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Steirischer Landtag"Crashkurs" für Betreuerinnen in Kindergärten: Strittige Novelle beschlossen

Oktobersitzung des Landtags: Heuer wird es einen Abgang von rund 500 Millionen Euro geben. Weitere Themen: verwaiste Klassen, verschobene Operationen und unbesetzte Posten in Kindergärten.

Protest gegen "Crashkurs" für Kindergarten-Betreuerinnen vor dem Landhaus © KK
 

Knapp 16 (!) Stunden hat die September-Sitzung gedauert. Am Dienstag hat der Landtag weniger Punkte, aber einige Initiativen auf der Tagesordnung zu bereden. Die großen Themen:

Kommentare (9)

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Pelikan22
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Und wie war's damals?

Da hat man vor Jahren aus Maturanten mittels Schnellsiederkurs Volks- und Hauptschullehrer gemacht. Und? Für viele war's ein Goldgriff! Andere aber waren auf dem falschen Dampfer. Mit der nötigen Begeisterung und Praxis ist alles zu schaffen!

stprei
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Kindergarten

KPÖ und Neos sind nicht interessiert am kostruktiven Dialog.

Klimt-Weithaler will mit Falschinfos gezielt Stimmung machen.
Wenn man sich die Artikel durchliest, kommt man drauf, dass das kein 30-Stunden-Schnellsieder ist sondern nur eine Ergänzung zu bereits bestehenden Ausbildungen und keiner unter zumindest einem Jahr fachspezifischer Ausbildung dafür in Frage kommt (Pädagogik-Kolleg, BAFEP, einschlägige Studien).

Und Swatek sollte Textbeispiele 3. Klasse Volksschule wiederholen: Wenn ich jetzt zu wenige Kindergartenpädagogen bei 25 Kindern Gruppengröße habe, was passiert, wenn ich die Gruppengröße senke?

Aber wenigstens hat man ein paar gefunden, die brav demonstrieren und auf der Antenne wird polemisch und vollkommen faktenbefreit Oppositions-Linie gespielt.

Zumindest Cross-Plattform-Campaining kann der Styria Konzern.

isteinschoenerName
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Wenn die FPÖ irgendwo hineinschaut, ...

dann ist erfahrungsgemäß nachher nichts mehr da.

marcneum
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Typisch NEOS

Brav ein paar Pädagogikbücher lesen, Zahlen falsch interpretieren und daraus herleiten, dass in den Schulen zur Zeit Chaos herrscht...

Ich finde es gegenüber unseren Schüler/innen, deren Eltern, aber auch gegenüber demnLehrer/innen und dem Verwaltungspersonal mehr als unfair solche Blödsinnigkeiten in die Welt zu setzen. Die guten (steirischen) Zahlen - gerade im Bildungsbereich zeigen, dass alle Schulparnter zusammen ihr Bestes geben...

Erschreckend, dass gerade eine Partei, die sich als "Bildungspartei" bezeichnet, so wenig Ahnung vom Covid-19-Schulalltag hat...

katyj
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ÖVP und SPÖ verweigern Realität und haben den Sommer verschlafen

Ach bitte, die Medien sind voll von chaotischen Umständen in den Bildungseinrichtungen. Schon mal in die Lebensrealität der Menschen eingetaucht, die täglich damit zu tun haben?
Offensichtlich nicht, denn nur wer keine Ahnung hat, muss mit "guten" steirischen Zahlen argumentieren. Erzählens das mal dem Direktor des Borg Monsberger in Graz!

Der Direktor des Borg Monsberger hat es selbst erfahren, wie dieses Missmanagement der Landesregierung an den Schulen aussieht - wer soll es besser wissen als er?
https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5868446/CoronaFall-am-Borg-Monsberger_Schueler-in-Quarantaene_Panne-bei

Achso, und hier auch noch Beispiele des Alltags von Eltern, Schüler_innen und Pädagogen_innen:

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/5874468/57-Schueler-in-Quarantaene_394-CoronaVerdachtsfaelle-an

https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5874985/CoronaFaelle-an-Schulen_Fassmann-kritisiert-Gesundheitsbehoerden_

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/aufwecker/5874639/Ueberfuellte-Schulbusse_Hat-keiner-daran-gedacht-wie-die-Kinder

stprei
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Fancy

Ein Kommentar wird nicht fundierter, wenn man Links einfügt.

Das liegt in der Kompetenz der lokalen Gesundheitsbehörde. Zuständig ist (ich nehme mal den Monsberger Artikel als Beispiel) das Gesundheitsamt der Stadt Graz, zuständiger Stadtrat dafür ist Robert Krotzer von der KPÖ. Und bei dem ist mittlerweile mannigfaltig dokumentiert, dass er mit der Aufgabe überfordert ist.

Da haben weder ÖVP noch SPÖ was mitzureden. Schon gar nicht die Landesregierung.

marcneum
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Klare Vorgaben seit Anfang August

Ja dies ist meine Lebensrealität!
Wir haben seit Anfang August klare Vorgaben wie Unterricht zu gestalten ist und genauso lang arbeiten wir an der Umsetzung dieser Konzepte... Und das wie ich meine mit Erfolg!
Alle Schulpartner gehen sehr professionell und gut mit den neuen Situationen um! Chaos schaut anders aus!
Dass Schüler/innen und Kolleg/innen in Quarantäne sind heißt nicht, dass die Zustände chaotisch sind!

Finde es zudem sehr amüsant, dass sie ÖVP und SPÖ Realitätsferne vorwerfen... Habe kaum eine Partei erlebt, die so wenig Ahnung vom Schulalltag in Covid-19-Zeiten hat wie die NEOS...

katyj
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Fundiert sieht anders aus

Ich muss Ihnen recht geben, Links machen ein Argument noch nicht fundierter. Deren Inhalte allerdings schon. Und wenn Sie nur von Ihren eigenen Erfahrungen auf alle steirischen Bildungseinrichtungen schließen, macht das auch noch lange kein fundiertes Argument daraus. Lesen Sie doch einfach die Erfahrungsberichte von anderen LehrerInnen, SchülerInnen oder Eltern. Sie werden schnell erkennen, dass Sie mit Ihrer Meinung nicht die objektive Sachlage abdecken. Zu ignorieren, dass es Menschen gibt, die unter dem derzeitigen Missmanagement leiden, heißt auch, deren Bedürfnisse nach Sicherheit zu ignorieren. Da ich an das Gute im Menschen glaube, gehe ich einfach mal davon aus, dass dies nicht in Ihrem Interesse ist. Daher nehmen Sie sich bitte die Zeit, und hören sich um.

rita79
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Erfreulich

Es ist sehr erfreulich zu hören, dass es auch Schulen gibt an denen das Corona Management funktioniert. Das würde sich glaub ich jeder wünschen.
Man kann deswegen jedoch nicht automatisch davon ausgehen, dass es überall funktioniert.
Meine Nachbarin wurde mit einem Schnupfen wegen Coronaverdacht von der Schule nachhause geschickt - mit dem Bus!
Dass ganze Klassen wegen einem Verdachtsfall mehrere Tage nach Hause geschickt werden, weil die Testergebnisse nun mal so lange dauerten kam auch mehr als einmal in meinem Bekanntenkreis vor.
Kann schon sein, dass es unglückliche Einzelfälle sind, diese betreffen aber nun mal nicht einzelne, sondern eine Vielzahl von berufstätigen Eltern.