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Kages-Chef im Interview"Wer keine Maske trägt, ist eine Zumutung für die Umgebung"

Kages-Chef Karlheinz Tscheliessnigg über die Folgen von Sorglosigkeit im Umgang mit Corona und den Wettlauf um den ersten Impfstoff.

Karlheinz Tscheliessnigg
Karlheinz Tscheliessnigg © BG/Stefan Pajman
 

Die letzten Entscheidungen der Ampelkommission haben auch der Steiermark mehr gelbe Bezirke beschert, neben Graz, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg sind jetzt auch die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Leibnitz, Liezen und Murau gelb. Mit welchem Gefühl blicken Sie auf den Herbst und Winter?

KARLHEINZ TSCHELIESSNIGG: Mit einem sorgenvollen Blick natürlich, obwohl Sorgen habe ich mir schon im Frühsommer gemacht, als die Baumärkte wieder aufgemacht haben, die ersten Lockerungen und Menschenansammlungen kamen. Im Sommer haben wir gelebt, als wäre Covid-2 vorbei. Dieser Eindruck wurde aber auch geschürt. Man muss sich ja nur umsehen, auf den Märkten, wie zum Beispiel bei uns in Graz am Kaiser-Josef-Platz, Maske und Abstand gibt es dort nicht, über das Gemüse gebeugt wird heftig miteinander geredet. Dass die Öffnung der Schulen und Kindergärten zu einer Potenzierung führen wird, war auch klar. Der Sommer war die Vorbereitung auf die nächste Welle, ob das jetzt die Dauerwelle ist oder ob es jetzt wirklich zu einer zweiten Welle kommt, die überschwappt, das wird viel daran liegen, wie wir jetzt damit umgehen.

Wie bereitet sich die Kages auf die nächsten Monate vor? Im Frühjahr waren ganze Stationen gesperrt und standen dann leer – wie will man jetzt vorgehen, um das zu verhindern?
In die Strategie, ganze Stationen zu sperren, kehren wir erst zurück, wenn uns die Entwicklung an die Grenze unserer Kapazitäten bringt. Unser Plan ist es, den Regelbetrieb und den Infektionsbetrieb parallel aufrechtzuerhalten. Wir arbeiten gerade an einem Regelwerk, das für alle Kages-Spitäler gilt, gleichzeitig sind aber die baulichen, infrastrukturellen und personellen Voraussetzungen der einzelnen Häuser mit zu berücksichtigen. Das Konzept werden wir in den nächsten Tagen präsentieren.

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Danke für Ihr Verständnis.

hkgerhard
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Apropos Maske tragen

Validiert ist das Masken tragen nicht, wie auch zugegeben ein Symbol zwecks Abstand.
Über die Auswirkung dass Kinder und viele Erwachsene stundenlang eine Maske tragen müssen spricht nun eine Neurologin, nämlich Dr. Griesz-Brisson. Sie ist einer der führenden beratenden Neurologen Europas, die sich ausschließlich auf physiologische Methoden auf Neurologie, Neuroregeneration, Neuroplastizität, Neurotoxikologie, Umweltmedizin und Schmerztherapie spezialisiert hat. Einfach mal nach dem Videodieser Ärztin googeln.

scionescio
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„ Wir arbeiten gerade an einem Regelwerk, das für alle Kages-Spitäler gilt, gleichzeitig sind aber die baulichen, infrastrukturellen und personellen Voraussetzungen der einzelnen Häuser mit zu berücksichtigen“

Gut das er jetzt schon draufkommt- was haben sie eigentlich die letzten Monate gemacht?

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"Durch diese Embolien entwickelt sich ein Lungenhochdruck und kann in ein paar Jahren zu einem Infarkt der rechten Herzkammer führen."

Heißt das jetzt, dass die CFR (Fallsterblichkeit) nur eine Momentaufnahme ist?

Dann wäre das "Herdenimmunisieren" bzw. lustige Durchlaufenlassen der Pandemie, das von Bhakdi, Wodarg und einem Finanzwissenschaftler als richtige Maßnahme vorgeschlagen wird, ja gar nicht mal so gut - oder?

willfurth
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Das "könnte" ist zwar wissenschaftlich korrekt ausgedrückt,

die Häufigkeit dürfte aber, wie bei anderen Infektionen der Lunge, statistisch kaum eine Rolle spielen.
Kann man wohl eher wieder unter "Panikmache" verbuchen....wie auch das allgemeine Gerede über "Spätfolgen". Ist für Betroffene natürlich tragisch, auf die Gesamtzahl von Infektionen gerechnet, aber die absolute Ausnahme.

Sebastian Furz
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die vielen Toten in China, Brasilien oder in der Lombardei verweisen, dort musste man die Gräber mit Baggern ausheben

Bitte zeigen Sie mir die Leichenberge aus Weißrussland

Mein Graz
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@Sebastian Furz

Bitte um Erklärung, was Belarus, das nicht erwähnt wird, mit dem Artikel zu tun hat.
Danke.

Sebastian Furz
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@ mein Graz

Was haben die Toten aus China, Brasilien und Lombardei mit dem Artikel zu tun?
Lesen

Mein Graz
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@Sebastian Furz

Ich schreib es noch einmal, vielleicht wird es wieder gelöscht?

Ja, lesen.
Möglicherweise verstehst du dann den Zusammenhang.

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@Mein Graz Manchmal kommt mir vor, die würfeln das aus

....

Mein Graz
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@langsamdenker

Hinter die Logik des "Sich-in-den-Tiefen-des-Servers-verkrümeln" bin ich auch noch nicht gekommen...

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@Furz Es ist ein Interview und kein Artikel

Ich würde noch mal von vorne anfangen, Sebastian.

JL55
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...vielleicht noch einmal lesen...

Zusammenhänge eröffnen sich hin und wieder erst nach mehrmaligem "Studieren"! Prof. Tscheliessnigg hat in allen Punkten recht...!

Wilhelm Gauster
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Kages

Was der Tscheliessnigg quasselt, ist eine Zumutung für die Umgebung - Panik und Angst schüren und am liebsten alle wieder einsperren.. am Anfang der Pandemie von mir aus, aber jetzt?

DergeerderteSteirer
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"Abstand halten, MNS tragen und Hände waschen" .................

@Wilhelm Gauster, was ist daran so schwer und verwerflich in Situationen wie sie zur Zeit vorherrschen, wenn es blöd läuft vielleicht noch länger ?!?

willfurth
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Welche "Situationen herrschen" denn gerade?

Ich meine solche, die wir nicht Jahr für Jahr jeden Herbst erleben.
Da muss mir etwas entgangen sein, ich meine nämlich mich erinnern zu können, dass es jeden Herbst so ist, dass virale Infektionen Richtung Winter langsam zu steigen beginnen....

Mein Graz
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@willfurth

Willst du damit andeuten, dass das Corona-Virus ein "normales" Grippevirus ist?
Und dass das eh nur ein Schnupfen, schlimmstenfalls ein kleines Gripperl ist, wie schon einige verkündet haben?

Übrigens: das Tragen der Maske schützt nicht nur vor der Verbreitung von Corona-Viren sondern auch vor der Verbreitung "normaler" Grippe-Viren.
Ist bei Einhaltung der Maskenpflicht tatsächlich mit einer Influenza-Welle wie in den letzten Jahren zu rechnen?

Sege
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Man

könnte das Interview auch aus einer anderen Sicht betrachten: was drinnen steht- Virusübertragung über Gemüse?, Potenzierung der Infektionen durch Schulöffnung, Virusname Covid statt SARS-CoV-2, Häufigkeit von Empyemen, RMA - Impfung, Übertragung durch Aerosole, .. und was nicht drinnen steht: das haben wir im Frühjahr gelernt, das werden wir besser machen, wie können wir die Verzögerung von onkologischen Diagnosen verhindern, wie werden wir verhindern, dass Pat mit Herzinfarkt sich nicht in Krankenhaus wagen, ...
Diese Betrachung fehlt eigentlich.

samro
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eine panikmache

ist das nur fuer realitaetsverweigerer.
alle anderen koennen das ruhig fuer sich sehen und handeln!

DannyHanny
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Und wer schürt hier Angst!

Dr. Tscheliessnigg nicht! Er sagt nur was Sache ist !
Vielleicht ein wenig scharf ausgedrückt (dafür ist er bekannt) aber dafür nicht weniger wahr!
Er drückt nur aus das wir wissen,dass wir nix wissen aber immer schneller dazulernen.
Und wer sperrt Sie ein....niemand, nicht im März und auch jetzt nicht, ausser Sie haben was ausgefressen und sitzen im Gefängnis..dann hoffentlich ja!
Und Abstand halten, MNS tragen und Hände waschen ist intellektuell nicht so fordernd, dass man es nicht schafft!

jaenner61
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ich glaube

der gute mann sollte seinen sessel mal für einen jüngeren freigeben. sich immer nur im glanz der vergangenheit zu sonnen ist einfach zu wenig. in diesem alter ist man in allen belangen einfach nicht mehr fit wie ein jüngerer, nicht umsonst könnte (sollte?) er schon lange in pension sein!

Mein Graz
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@jaenner61

"...in diesem alter ist man in allen belangen einfach nicht mehr fit wie ein jüngerer..."

Ohne jetzt Bezug zu Tscheliessnigg zu nehmen:

Mit 73 Jahren gehört man also zum alten Eisen und sollte möglichst von der Bildfläche verschwinden?
Ich kenne 73-jährige und ältere, die fitter sind als so mancher 30-jährige: physisch und psychisch genau so wie in der Technik.
Dass ein älterer Mensch auf lebenslange Erfahrungen zurückgreifen kann sei nur nebenbei bemerkt, denn ein Junger kann nichts dafür, dass ihm diese fehlt. Ist er klug, profitiert er vom Erfahrungsschatz älterer...

samro
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alter

mein graz
diese altersdiskussion ist einfach sehr kurzsichtig.
es ist ganz sicher die erfahrung und manchmal auch die besonnenheit des alters und faktoren die damit zusammenhaengen, die fuer die alten im arbeitsprozess sehr wertvoll machen.
und: es ist eine laendersache wie das gelebt wird.
als ich in den niederlanden war, da war das eines der auffaelligsten dinge, wieviele alte da noch im arbeitsprozess sind. mitarbeiten helfen oder ein paar stunden ins geschaeft gehen und wie aktiv die alten da waren. da ist bei uns inzwischen auch viel passiert aber da geht noch mehr und das muss im denken mal raus aus den koepfen: alt, nutzlos und leben vorueber. wobei wir genau wieder bei der coronadiskussion waeren. :)

Mein Graz
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@samro

Mich ärgern die Angriffe auf die "Alten" genau so wie das ständige Diffamieren der "Jungen".

Jedes Alter hat etwas für sich, hat Vorteile und Stadien, die nicht so toll sind. Und in jeder Altersstufe gibt es verantwortungsvolle und verantwortungslose Menschen, gibt es besser (aus-) gebildete und einfachere (NICHT abwertend gemeint!!!) Leute.

Wir alle waren einmal jung, haben genau so Unsinn gemacht wie "die heutige Jugend" und waren ganz genau gleich. Leider haben das viele vergessen.
Und die Jungen werden wie wir alle älter, wahrscheinlich weiser und ruhiger - das Leben prägt. Und hoffentlich vergessen die heute Jungen nicht, dass sie auch einmal jung waren.

Balrog206
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Und

Wieder wird nur in schwarz weiß gedacht und auf die Mitte vergessen sogar beim Alter 🙈

samro
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ja richtig

gibt auch bei den jungen so absolut vernuenftige. habe ich auch oft von eltern gehoert wie die ganz normal mit der coronakrise umgehn. und sagen: das ist jetzt so und ich leb einmal anders.

aber das alt jung thema ist nicht nur ein thema von corona. corona zeigt es nur vermehrt auf.

Stemocell
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Was mir aufgefallen ist:

Wenn man es wagt, Dr. Sucharit Bhakdi in dieser Zeitung bzw. diesem Forum auch nur positiv zu erwähnen, sind einem die roten Stricherl quasi vorprogrammiert bzw. wird einem von der wütenden community der Aluhut aufgesetzt. Ich tue es trotzdem, ganz einfach, weil mir Bhakdi mittlerweile leid tut. Ihm unwissenschaftlichkeit bzw. mangelnde Professionalität zu unterstellen ist einfach falsch. Unlängst wurde er gar in einem Artikel der KLZ als ‚Anführer der Verschwörungstheoretiker‘ bezeichnet, was meiner Meinung nach eine Frechheit ist. Dr. Bhakdi ist Wissenschaftler durch und durch, aber eben ein Wissenschaftler, der eine andere Meinung vertritt, was vielen anscheinend nicht passt. Mir ist das unverständlich, es ist doch hinlänglich bekannt, dass auch in der Fachwelt bei weitem nicht immer Einigkeit herrscht. Warum geht man also dermaßen auf den Mann los? Er hat nie gesagt, dass Corona ungefährlich ist oder gar nicht existiert.

 
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