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Kinderbetreuung in Corona-ZeitenEs gibt Textwüsten - aber nicht die Klarheit, nach der sich alle Betroffenen sehnen.

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© Markus Traussnig
 

Hand aufs Herz: Klarheit, das ist es, was man sich dieser Tage sehnlichst wünscht. Da ist die Gemeinde Seisersberg-Pirka keine Ausnahme. Wer kann es dem Bürgermeister verübeln, wenn er nun Unterschriften sammeln lässt, da Elementarpädagogen und Eltern die Nase voll haben? Weil sie das „Covid-Kinderbetreuungs-Richtlinienchaos“ satthaben.

Da plagt die Ungewissheit, ob der Schnupfen des Juniors ihn von seinen Freunden ausschließt. Oder die Sorge um das eigene Kind, das keinesfalls mit einem Kranken gemeinsam in der Krippe sein soll. Oder die Verantwortung, entscheiden zu müssen, ob ein Kind nun „nur“ Fieber, Husten oder Halsschmerzen hat – oder ob es womöglich Covid19-infiziert ist.

Richtig, auf all das wird in 13 Rundschreiben des Landes eingegangen. Nicht zu vergessen auf 14 Seiten im „Grundsätzlichen Hygieneleitfaden“. Überhaupt, steht nicht schon im alten Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz: „Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtung frei von ansteckenden Krankheiten besuchen“?

Stimmt, das steht in Paragraf 30 (4). Bloß sorgen diese Textwüsten nicht für Klarheit, nach der wir uns alle sehnen.

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