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ÖH-Vertreter sehen Probleme an den Unis"Keine Begeisterung für Online-Lehre bei Studierenden"

Studierendenvertreter orten weiter Probleme an den Unis – vor allem wegen fehlender Übungssäle und bei Prüfungsterminen.

Die TU Graz © Juergen Fuchs
 

An den steirischen Universitäten herrscht nach wie vor das Griss um jeden Prüfungstermin und jeden Slot für einen Zugang zu Proberäumlichkeiten. Aufgrund der Coronakrise sind die Hochschulen als eine der letzten Institutionen mit gravierenden Einschränkungen konfrontiert. „Ob sie hausgemacht sind oder doch den Vorgaben des Bundes geschuldet sind, lässt sich oft schwer feststellen“, sagt ein ranghoher steirischer ÖH-Vertreter. Nachsatz: „Die Unis sind untereinander vernetzt und scheinen ihre Schritte abzustimmen“.
Während sich die Rektoren (wie berichtet) auf einem guten Weg sehen, ist für die Studierenden nicht alles eitel Wonne. „Alle öffentlichen Lebensbereich sind wieder offen – außer die Universitäten“, klagt etwa Simon Kintopp, Vorsitzender der ÖH an der Kunstuniversität. Als Studierendenvertretung sitze man zwischen den Stühlen, denn: „Ich kenne die Abläufe in einer öffentlichen Institution ganz gut, das ist nicht mit privaten Unternehmen vergleichbar“. Stattdessen seien viel mehr Abstimmungen nötig.

Als Folge-Problem ortet er, dass „25 Prozent der Lehrveranstaltungen bei uns im Haus nicht abgehalten werden können“. Hierfür sei die digitale Ausbildung nicht geeignet: „Von der Begeisterung gegenüber der Online-Lehre, wie es das Rektorat ausgedrückt hat, bemerke ich aber nichts – stattdessen fühle ich positiv geprägte Überraschung, dass so vieles möglich ist“, so Kintopp. Mit der Unileitung arbeite man dennoch gut zusammen, auch wenn man als ÖH auf Öffnung der Übungsräume pocht: „Das ist derzeit nur sehr eingeschränkt möglich“ – mit Voranmeldung und geringerer Anzahl an eingelassenen Personen.

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