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Voves-VorschlagFusion von Leoben, Bruck und Kapfenberg: Das sagt die Landespolitik

Das Land würde eine freiwillige Fusion der obersteirischen Städte unterstützen, die der ehemalige steirische Landeshauptmann Franz Voves kürzlich vorgeschlagen hat. Verordnen will man den Zusammenschluss aber nicht.

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Wo führt die Reise für die obersteirischen Städte Bruck, Kapfenberg und Leoben hin?
Wo führt die Reise für die obersteirischen Städte Bruck, Kapfenberg und Leoben hin? © Marco Mitterböck
 

Das Herzstück der Reformpartnerschaft, die Gemeindestrukturreform, pocht wieder – laut. Denn Franz Voves, von 2010 bis 2015 mit Hermann Schützenhöfer die Spitze der Reformpartner, hat in einem Essay in der Kleinen Zeitung einen „strukturellen Zusammenschluss von Bruck/Kapfenberg/Leoben“ als „das logische Zentrum der Obersteiermark“ angeregt.

Kommentare (5)
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pregwerner
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Wieso LeBruKa?

Wäre nicht BruKaLe schöner?

A`scheans Brukale an da Muar,
ois liabe Lait, wos sogast dazua?

;-)

agmore
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Brukale

do gabats oba grossen ärger
bei de liabn kapfnberger
waunn ma in de neichn zeitn
die mur tatnan umileitn...
es gangat a des wär ka schmäh
oba a KaBrule ( klingt wie Cabriolet ?)

margret229
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Quälgeist

Eine alternative zu Gemeindezusammenlegungen wäre meiner Meinung nach die Möglichkeit, einen Teil der Zuweisungen des Landes an die Gemeinden, dem gesamten Bezirk oder der Region zur Verfügung zu stellen.
Ein Gremium der Gemeindevertretungen des Bereiches müsste sich dann einigen, wo und für was investiert wird. Bereits nach ein paar Jahren wäre es so machbar, für alle Gemeinden und für alle Bürger der Region weitgehend gleichmäßig verteilte Vorteile - gegenüber der momentanen Vorgangsweise - zu erzielen.
Sicherlich spricht so einiges gegen diesen Weg, aber dieser würde es z. B. erleichtern teure Projekte an zentralen Orten des Bezirkes zu errichten, auch in der richtigen Größe für alle Bewohner. Und das Geschaffene könnte so noch dazu gemeinsam erhalten werden.
Auch wären kleine und abgelegen Gemeinden auf diese Weise gut zu integrieren, das Kirchturmdenken könnte man dadurch einschränken, sowie der oft bestehende, und wirtschaftlich schädigende, Spalt zwischen Gemeinden deren Führung unterschiedlichen Parteien angehören, müsste damit zu verkleinern sein.
So weit ich weiß, gäbe es auch Möglichkeiten ein solches Vorgangsweisen steuerlich zu begleiten.

Morioka
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'Es brauche Zeit ...'

Wie lange? Weitere 10 Jahre? In denen eines geschieht, die Eingliederung einer oder zweier kleiner Ortschaften?

Betrachte ich die Satteliten-Karten, so würde schon die Fusion Kapfenbergs mit der Stadt Bruck an der Mur sinnhaft erscheinen, da zwischen den beiden Städten kaum mehr unbebauter Raum existiert. Da eine künstliche Grenze zu ziehen, und Budgets aufzuteilen, deren Mittel kleinräumige Wirkung zeigen, bei Betrachtung des grossen Ganzen jedoch verschwendet sind und keinen pos. Effekt aufweisen.

Zusammenlegung, da geht es natürlich um Begehrlichkeiten, wie etwa dass die eigene Stadt, die eigene Gemeinde nicht zu Kurz kommt, weil Ach-so-wichtige Dinge unbedingt getan werden müssen. (Neue Ausstattung des lokalen Trachtenvereins mit 20 Mitgliedern ... Kost ja auch Alles Geld, und ist für die Kultur, und das öffentliche Leben von herausragender Bedeutung. Da fürchtet sich dann der Gemeindevorsteher, dass nichts mehr in der Kasse anlangt, und ein Verein - Kulturgut oberster Güte, verschwinden könnte.)

Nun mögen Sie, die sie diese Zeilen lesen sich an den Kopf greifen, und dieses Beispiel für masslos überzeugen halten - oder auch nicht; Doch genau an solchen Überlegungen scheitern Fusions-Pläne, oder es wird ein Jahrzehnt diskutiert, wird von neuen Bürgermeistern aufgegriffen, und fallengelassen, weil der Wiederstand zu gross sei.

Hier ist es nun Hr. Voves, der erneut diese Diskussion anstösst, genau wie es der 2014 neu gewählte Bürgermeister von Bruck an der Mur tat.

Morioka
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In 20 Jahren ...

Wird dann immernoch disguriert und debattiert, erwogen, abgelehnt und wieder verworfen. Argumente die dagegen sprechen, gibt es im Überfluss, was es der Gegnerschaft einfach macht die Debatte mit Schlagwort-Politik, oder schwerwiegenden Bedenken der eigenen Wichtigkeit kleiner Ortschaften wegen, im Keim zu ersticken.

Manches dauert in Österreich scheinbar länger ... Selbst wenn es handfeste Gründe gäbe, die für Fusionen sprächen, ist dass althergebrachte immer noch - und immer Wieder dem Neuen und Unbekannten überlegen. So schneidert jede Gemeinde, jede Stadt, sich ihr eigens Kleid, und achtet darauf, den Nachbarn auf Abstand zu halten - wo es die eigenen Pfründe angeht.