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Corona-KriseKindergartenpädagogen müssen weiter arbeiten: "Wir sind total verunsichert"

Es fehlt an Pädagogen und doch sollen Kinder ab Montag weiter betreut werden. Die Gruppen in den Einrichtungen müssen beibehalten werden, auch wenn nur wenige Kinder anwesend sein sollten. Eltern sind eigentlich angehalten, ihre Kinder zu Hause zu lassen.

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Kindergarten Coronavirus
Wie viele Kinder ab Montag noch in den Krippen und Kindergärten sein werden ist unklar © oksix - stock.adobe.com
 

Freitagnachmittag, die Kindergartenwoche ist vorbei. Doch es ist kein normales Wochenende, weder für die Eltern noch für das Personal in den Krippen und Kindergärten. Denn wie für die 6- bis 14-Jährigen Schüler gilt auch für die Kleinsten: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sollen sie, wenn irgendwie möglich zu Hause bleiben. Zu den Großeltern sollen sie aber auch nicht, da diese aufgrund des oft höheren Alters zur größten Risikogruppe gehören. Fix ist aber: Die steirischen Krippen und Kindergärten bleiben grundsätzlich geöffnet.

Kommentare (14)

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neuper28
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Schwer nachvollziehbar

Jede Angst jedes Menschen ist derzeit grundsätzlich berechtigt.
Aber sollte diese Berufsgruppe nicht lieber froh sein, keine Existenzängste haben zu müssen?
So viele Menschen müssen derzeit um Ihre Jobs und Zukunft bangen!
Und wiederum sehr viele Mitarbeiter anderer Bereiche (wie Gesundheitswesen, Handel, Polizei, Medien ...) leisten gerade so wertvolle Dienste für unserer Gesellschaft.
Die Pädagoginnen und Pädagogen sollten das lieber als ihren Beitrag für die Gesellschaft ansehen, da es nun einmal Eltern aus diversen Berufsgruppen gibt, die auch arbeiten müssen.

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kastnercarina
2
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365 Tage im Jahr!

Wir sehen unsere Dienste immer für die Gesellschaft! Die Gesellschaft unsere Dienste aber nur in Extremsituationen!
Uns geht es jetzt aber nicht darum sondern das die Regelung die nun ausgesendet wurde nicht durchdacht ist und uns in dieser Situation Steine in den Weg gelegt werden!

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kastnercarina
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5
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Es geht nicht ums schließen sondern um die unsinnigen Rahmenbedingungen in dieser Krise

Um nochmal unser Problem aufzuzeigen!

Es geht uns, dem KigaPersonal nicht darum dass wir für Kinder deren Eltern das System erhalten geöffnet haben!
Es geht uns um die Rahmenbedingungen die uns das Land stellt!
Welche diese erst in einem Erlass am Freitag um ca. 14:30 bekannt gegeben haben. Die Pressekonferenz war aber bereits am Mittwoch und somit hing jeder Kigaerhalter und Träger in der Luft!

Wenn in einem Kindergarten nur 6 Kinder sind, kann das eine Person alleine machen! Laut Landesverordnung muss aber das gesamte Team (also auch Mütter von kleinen Kindern) anwesend sein!

Und manche Eltern bei denen eine zuhause Betreuung möglich wäre verstehen den Ernst der Lage nicht und nutzen die Betreuung trotzdem noch!

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f4b4802cc766e2d64be4fb4038023231
6
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Was sofort auffällt,

ist das fehlende Gendering der KleZe. In jedem Zitat einer Kollegin/eines Kollegen werden sowohl Betreuer als auch Pädagogen einbezogen, die KleZe sieht selbst das unumständliche Binnen-I als nicht notwendig an. Die Ignoranz gegenüber Männern in diesem existenziellen Beruf unterstreicht die engstirnigkeit der Berichterstattung der KleZe und im Grunde auch die fehlende Wertschätzung für PädagogInnen im Allgemeinen.
Ich hoffe diese Krise zeigt endlich auf, dass die, die unsere Kinder und somit unsere Zukunft ausbilden und erziehen, nicht für selbstverständlich genommen werden können.

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Horstilein
0
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Es haben alle Schreiber irgendwie recht!!!

Ich finde, dass alle Menschen die unerlässlich bei ihrer wichtigen Arbeit sind ordentlich mit Schutzkleidung ausgestattet sein müssen!!!

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AIRAM123
6
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Der Witz an der Sache

... man darf keine Gruppen zusammen legen. Jetzt haben wir statt 25 Kindern 8 in der Gruppe und müssen dafür vollen Personaleinsatz bringen.
Was soll das? Sonst sind 25 kein Problem ... und jetzt dürfen es nicht mal 16 sein.
Danke Land Steiermark für diesen Blödsinn!

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karin666
16
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Es wäre schön ...

... wenn die Regierung endlich einmal mitdenkt und auch die VS-Schulen & Kindergärten ( + Krippen ) komplett schließt.
1. gleiches Recht für alle
2. auch die übrigen Lehrer und Pädagogen MÜSSEN geschützt werden.
Warum sollen die sich einem Risiko - freiwillig - aussetzen.
Egal wie alt die Päd. Fachkraft ist !!!

Liebe Regierung - bitte setzt die richtigen Ausgangsbedingungen!!!!

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khst
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ja ja

es wäre schön, wenn wir (Kiga usw) auch zu Hause bleiben könnten - hier geht es aber sicher um mehr Freizeit für die arbeitenden "Fachkräfte". Was mich besonders wundert, plötzlich sollen Gruppen "zusammengelegt" werden können, was sonst pädagogisch als verwerflich gilt.

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bimsi1
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Dann müssten auch alle Lebensmittelhändler schließen.

Großer Dank an alle Verkäuferinnen und Verkäufer, an alle Kassiererinnen und Kassierer, die alle Menschen bedienen.

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bobbybrown
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Schutz?

Und dann schliessen auch die Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser usw., denn auch die Angestellten dieser Zweige haben Familie und sind einem sehr hohen Risiko ausgesetzt!!!
Wenn alle Krankenschwestern zu Hause bleiben, weil sie keine Betreuung für ihre Kinder haben, dann werden die Pädagogen keine Pflege mehr genießen dürfen, im Falle sie krank werden!

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bobbybrown
1
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Schutz?

Und dann schliessen auch die Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser usw., denn auch die Angestellten dieser Zweige haben Familie und sind einem sehr hohen Risiko ausgesetzt!!!
Wenn alle Krankenschwestern zu Hause bleiben, weil sie keine Betreuung für ihre Kinder haben, dann werden die Pädagogen keine Pflege mehr genießen dürfen, im Falle sie krank werden!

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lucie24
5
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Kinder- und Jugendhilfe in Kärnten

Ich arbeite in der Familienintensivbetreuung und die Firmen in diesem Bereich erhielten von gestern auf heute die Anweisung, die Arbeit einzustellen. Das Land Kärnten kommt nicht für unseren Zwangsurlaub auf und wir müssen vermutlich alle stempeln gehen. Das ist ein ECHTES Problem. Ich würde gerne weiterarbeiten!

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ichbindermeinung
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dann zumindest als Erstes die älteren Betreuerinnen schützen

schon eigenartig, dass die ganzen Schulen per Montag alle schließen u. die Kindergärten u. Kleinkindbetreuungseinrichtungen offen bleiben sollen, zumal es dort den engsten Kontakt überhaupt gibt...Zumindest sollten die älteren Mitarbeiterinnen bzw. jene mit Vorerkrankungen zuerst geschützt werden mit bezahltem Sonderurlaub

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Mein Graz
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@ichbindermeinung

Kinder - auch Kindergartenkinder - sollen ab Montag/Mittwoch nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
Gibt es nicht die Möglichkeit die Kinder zu Hause zu betreuen, werden sie weiterhin in der jeweiligen Einrichtung betreut. In den Schulen findet allerdings kein Unterricht statt, der schon durchgemachte Stoff wird gefestigt.

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