Zwei Lawinen gehen im Prebergebiet bei Tamsweg (Lungau) ab, mehrere Schneeschuhwanderer, Langläufer und zwei Autoinsassen werden vermisst, eine Almhütte wird zum Teil verschüttet. 260 Einsatzkräfte von Bergrettung, Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz, Bundesheer, von der Lawinenwarnkommission, Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften rücken aus bzw. sind im Einsatz: Am Samstag findet im steirisch-Salzburger Grenzgebiet eine grenzüberschreitende Winteralpinübung statt, an der Einsatzorganisationen aus dem Lungau und aus dem Bezirk Murau teilnehmen. Mit dabei auch je zwei Hubschrauber des Bundesheeres und der Polizei sowie Lawinensuchhunde, die die Einsatzkräfte unterstützen.
Katastrophenszenario
Zwei Lawinenabgänge fordern Samstag 260 Einsatzkräfte
Die Retter aus dem Lungau und dem Bezirk Murau rücken am Samstag zu einer länderübergreifenden Großübung aus. Aus der Steiermark sind u. a. die Bergrettungen Murau, St. Lambrecht, Krakau, St. Peter/Kammersberg sowie Lawinen- und Suchhundestaffel mit im Einsatz.
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