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Bereits 155.000 StrafanzeigenAnzeigenflut durch neue Radarfalle auf A2 bei Ilz

Harte Zeiten für Fahrer, die sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten: Auf der A2 bei Ilz blitzt es täglich bis zu 1000 Mal.

Sujetbild Autobahn © (c) Jürgen Fuchs
 

Wenn eine Baustelle zur Goldgrube wird. Wie die ZiB 20 am Montag und die Kleine Zeitung im August berichtete, sorgt eine neue Radarfalle auf der Südautobahn bei Ilz für eine wahre Anzeigenflut. Das neue Lasergerät, das eine 80er-Beschränkung kontrolliert, blitzt bis zu 1000 Mal am Tag.

Bis jetzt gebe es 155.000 Strafanzeigen, so der Bezirkshauptmann von Hartberg-Fürstenfeld, Max Wiesenhofer. Die BH ist überfordert und will zusätzliches Personal einstellen.

Bei den neuen Radargeräten gibt es keine Messtoleranz. Außerdem sind sie so gut, dass man auch sieht, ob der Fahrer angegurtet ist oder telefoniert. Delikte, die gleich mit abgestraft werden. 

Dabei haben Nicht-EU-Bürger den Vorteil, dass sie ungeschoren davonkommen. EU-Bürgern wird die Strafe nachgeschickt.

Kommentare (99)

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Claudia1965
1
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Geschwindigkeit

Die Geräte sind in Riegersdorf auf !!! 93 km/h !!!! eingestellt - also mit Tacho 90 passiert nix - also wenn täglich ca 1000 Anzeigen sind - dann immer über 93 sprich Tacho 95 ............

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Musicjunkie
1
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Also, wenn ich bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80km/h, selbige Geschwindigkeit einhalte, gibt es keine Strafe, wenn ich schneller fahre droht mir selbige.

Ich wünsche den Betroffenen, bei dieser nahezu unlösbaren Aufgabe viel Erfolg.

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ratschi146
7
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Falle = hinterlistig = absichtlich

Da ist ein lange vorher angekündigte Geschwindigkeitsbegrenzung - da kann man nicht von einer Falle reden.

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mankale
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So wie es ausschaut,

werden 155.000 Strafen wieder zurück gezahlt werden müssen.
Wegen Ungleichbehandlung.
Es steht ausdrücklich da, dass nicht EU Bürger fahren können wie sie wollen.

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Elli123
35
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kein Problem

ich rase weiter. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist gering.

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styrianprawda
6
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Was soll dieser Unfug?

Wo ist da eine "Falle"?

Da ist weithin sichtbar eine 80 km/h-Beschränkung. Und das Radargerät steht gut sichtbar am Fahrbahnrand.

Wenn da jemand glaubt, sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten zu brauchen, dann soll der ruhig Deppensteuer zahlen!

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georgXV
50
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???

in erster Linie ALLES Abzocke zum Füllen der leeren Staats-, Landes- und Bezirkskassen !!!
So billig und vor allem schnell kann unsere Verwaltung NIRGENDS Geld eintreiben !!!

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eadepföbehm
7
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Zahlen ja nur Deppen

Daher auch der Name "Deppensteuer"

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Gedankenspiele
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80 km/h bedeuten halt nicht 90 km/h und mehr.

Es wird niemand gehindert sich an die Gesetze zu halten. Von Abzocke kann deshalb nicht wirklich die Rede sein.

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styrianprawda
8
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@georgXV

So billig und schnell?
Da haben Sie recht, denn von Deppen, die glauben, sich nicht an die Regeln halten zu brauchen, Geld einzutreiben, ist wirklich einfach, billig und geht schnell.

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gs1100rr
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Viel schlimmer als eine geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitung sind die ewigen Handyspieler. Das ist weitaus gefährlicher als eine Geschwindigkeitsüberschreitung, da diese Leute nicht auf die Straße schauen und in Schlangenlinien unterwegs sind. Ich bin in letzter Zeit mehrmals von Transportern und LKWs auf der Autobahn abgedrängt worden. Ist als Motorradfahrer sehr cool, wenn man beinahe zwischen zwei LKWs eingeklemmt wird. Diese Leute sollen viel härter bestraft werden, als die Mini-Temposünder.

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eadepföbehm
1
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Das ist ja das gute an den neuen Radargeräten,

dass die zumindest lt. Bericht auch Telefonierer überführen.

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LukasH88
6
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Unqualifizierte Aussagen hier

1. das Radar steht bei Riegersdorf an der Baustelle zur S7 (Section Control)
2. Keine Messtoleranz bedeutet nicht gleich keine Geschwindigkeitstoleranz, wer 85 lt. Tacho fährt hat nichts zu befürchten!
3. Neues Personal (vermutlich sinnhaft Leasing) ist verständlich und rentabel bei ca. 50.000€ Anzeigenpotential pro Tag

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styrianprawda
1
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@LukasH88

Nein, das ist keine Section Control!
Das ist ein Radargerät, dass die Geschwindigkeit an dieser Stelle misst, nicht die Durchschnittsgeschwindigkeit über die Länge der Geschwindigkeitsbeschränkung.

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selbstdenker70
13
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....

Anscheinend sind die meisten hier Radfahrer. Total an der Realität vorbei. In einem dichten Verkehr, der von 130 auf 80 reduziert wird, entsteht automatisch der Ziehharmonika Effekt. Der erste fährt 80 ( was er aber ohne Tempomat über eine Strecke von 5 bis 10km nicht konstant halten kann), der nächste 78, 75 usw usw. Ist die Baustelle lang genug, entsteht der typische Stau den man sich dann nicht erklären kann. Jetzt hast du aber inzwischen immer einen Patienten der nur 60 fährt, herumzittert weil der Streifen enger ist, und bremst und beschleunigt und bremst und beschleunigt. Du beschleunigst nach, und Blub, du hast 90 drauf....

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eadepföbehm
10
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Da musst du einfach nur ausreichend Abstand zum Vordermann halten,

dann kannst du den Quetschneffekt ganz locker abfedern.
Wenn man natürlich glaubt, dem Vordermann immer am Kofferraum picken zu müssen, ist das nicht mehr so einfach.

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selbstdenker70
23
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..

"man will neues Personal einstellen "...und das kostet dann wahrscheinlich das doppelte von den Strafen...da greifst di aufs Hirn...

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HURO
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Kopfrechnen ist auch Abenteuer im Kopf

Mehr Personal zahlt sich bei bis zu 1000 Strafen pro Tag immer aus, auch wenn nicht alle Ausländer zahlen.

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selbstdenker70
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....

Kopfrechnen ist gut, weiterdenken besser...die Baustelle hat auch mal ein Ende und die Strafen werden nach solchen Berichten massiv zurückgehen. Der r Dienstvertrag endet zwar auch, aber mit sämtlichen Fristen, Sonderzahlungen, Entschädigungen usw. obwohl er schon seit 2 Monaten nicht mehr arbeitet. Wobei, genau hingeschaut wird wahrscheinlich eh nur in der Privatwirtschaft. Die öffentliche Hand kann die Dienstnehmer ruhig über den Tisch ziehen.

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eadepföbehm
1
9
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Dann stellt man halt das Radargerät woanders auf.

Sinnvolle Möglichkeiten gibt's genug.
Der Tag, an dem sich alle Autofahrer an Geschwindigkeitsbeschränkungen halten ist noch fern. Wahrscheinlich so fern, bis es überall eine Sectioncontrol gibt.

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MichaelP
9
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EU-Bürger

Zeigt mir einen Italiener, Ungarn, Tschechen, Slowaken etc. den das Nachschicken der Strafe auch nur geringfügig juckt .... Nicht-Österreicher (abgesehen von Deutschen, die dort eher weniger stark vertreten sind) werfen die Strafverfügung zum Altpapier und die Sache ist erledigt.

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semperubique
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doch, das geht!

ein freund (kroate) wurde innerhalb einer woche 5x vom selben blitzer erwischt (geringfügige überschreitung!) auf dem weg vom hotel zum schilift.
hat er alles zugestellt bekommen.
etwa € 400,--

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styrianprawda
1
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@semperubique

Na das scheint ja ein besonderer Vogel zu sein.
"Wiederholungsd..." Bewusst mit "d", nicht "t". ROFL

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Stepsi
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Das war einmal

Da die neuesten Blitzer auch von vorne Fotografieren, sind die Strafverfügungen in allen Ländern der EU gültig und werden auch eingefordert. Sogar mit einem heftigen Aufschlag.

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fwf
15
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Unfug

Die toleranzlose Bestrafung von Geschwindigkeitsübertretungen ist völlig praxisfremd und daher als Abzocke zu werten. Begründung: um die 80 oder 60 strikt einzuhalten, müsste man das Auge ständig am Tacho haben (Ablenkung), oder viel langsamer fahren, was auch nicht im Sinne des Verkehsflusses sein kann. Und selbst technisch gesehen ist es ein Unfug, da ich feststellen konnte, dass die Tachoanzeige zwischen Sommer- und Winterbreifung bis zu 3 km/h bei 100 km/h abweicht.
Ich rede damit Schnellfahrern,die sich sowieso über alle Regeln hinwegsetzen, das Wort, möchte aber Fairness von den Behörden haben. Bei Fahrzeugen, die in weniger als 10 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen, ist es bloß ein Winpernschlag, um von 75 auf 85 km/h zu beschleunigen, eine genaue Einhaltung lässt sich nur mit Tempomat erreichen, und den haben noch nicht alle Fahrzeuge.
Es wäre viel zielführender, in gefährlichen Baustellen Zivilstreifen einzusetzen, die auch echte Rowdies erfassen können. Personalmangel ist hier keine Ausrede, den diese würden sich (siehe die Anzahl an Anzeigen) mehrfach bezahlt machen.

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styrianprawda
7
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@fwf

Der einzige Unfug ist Ihr Posting.
An dieser Stelle wird nicht "toleranzlos" bestraft, sondern die Messung erfolgt so genau, dass der bislang übliche Abzug von 3 km/h (Messtoleranz) nicht nötig ist.
Und wer es nicht schafft, seine Geschwindigkeit im Rahmen von wenigen km/h konstant zu halten, sollte eine Nachschulung belegen oder seinen Führerschein abgeben.

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