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Hilfe durch HeerWildtiere versinken in den Schneemassen

Für Rehe, Hirsche, Gämsen und andere Wildtiere wird der Schneefall zum Kampf ums Überleben. Jetzt soll das Bundesheer helfen, die Jäger zu den Fütterungsstellen zu bringen.

Aktuelles Bild aus der Obersteiermark: Bis zur Nasenspitze steckt dieser Hirsch im Schnee © kk
 

Die Wildtiere in den obersteirischen Wäldern leiden derzeit massiv unter den Bedingungen. Die enormen Schneehöhen machen ihnen die Suche nach Futter schwer bis unmöglich, die Fütterungsstellen können teils nicht mehr erreicht werden. Besonders die Rehe können sich in den Schneemassen kaum noch fortbewegen, heißt es seitens der Landesjägerschaft. Dort wo es möglich ist, kämpfen sich die Jäger in die Wälder vor, um die Futterstellen aufzufüllen und den Tieren aus ihrem Schlamassel zu helfen. Vielerorts ist ein Vordringen derzeit aber überhaupt nicht möglich.

Enorm gefährlich sind für die Tiere auch die abgehenden Staublawinen, vor denen sie aufgrund der hohen Schneelage oft nicht rasch genug flüchten können. So befreiten Jäger dieser Tage in der Obersteiermark einen fast zur Gänze verschütteten Hirsch (siehe Bilder). Mehrere Rehe sind verendet, weil sie sich wegen des Schnees in tiefere Lagen vorgewagt haben und dann in Bachbetten gestrandet sind, aus denen sie nicht mehr entkommen konnten.

 

Der tief im Schnee steckende Hirsch konnte am Ende freigeschaufelt werden Foto © kk

Jetzt soll auch das Bundesheer helfen. Laut Landesjägerschaft wird am Freitag versucht, mithilfe der Soldaten mehrere Futterstellen zu erreichen. Erst dann wird sich zeigen, ob das Futter für die Tiere überhaupt noch erreichbar ist.

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Danke für Ihr Verständnis.

joschi41
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Wild

Dass diese Schneemassen örtlich massive Wildverluste zur Folge haben werden, muss jedem klar sein. Und wie das Amen im Gebet wird der Streit um die Winterfütterung wieder einmal hochkochen.

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SagServus
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Merken das die Tiere?

Ich würd ja gern mal wissen, was so ein Tier fühlt und denkt.

Bekommt es mit oder weiß es, dass der Mensch hier nur helfen will und keine Gefahr droht?

Ich mein, klar, wenns befreit sind laufens trotzdem weg und bleiben nicht stehen und lassen sich streicheln.

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felunt
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Das ist eine gute Frage!

Ich glaube, der Überlebenswille der Tiere ist stärker als die Angst vor dem Menschen, also könnte man sagen, ja, sie merken es...

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Geerdeter Steirer
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Ja unsere Leute beim Bundesheer,

immer bereit und hilfreich zur Stelle, ein riesiges Lob und Danke an alle mitwirkenden!

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GordonKelz
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SAG ICH AUCH....

...genau dafür sollten wir uns eine Eingreiftruppe mit den besten zur Verfügung stehenden Geräten ausstatten ,dazu gehören keine Eurofighter ,mit diesen Milliarden retten sie keinen Menschen und auch keine Tiere !
Gordon Kelz

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voit60
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und die Feuerwehr

die ist wohl noch mehr zu loben, denn die machen es freiwillig und unentgeltlich.

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Geerdeter Steirer
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Die Feuerwehrleute

gehören auch zur gleichen Gattung von Menschen welche nahezu unmöglich erscheinendes leisten, ihnen natürlich den gleichen Lob und Dank !

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