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Steirer des TagesSeine helle Stimme bringt ihn am Samstag ins "Supertalent"-Finale

Nächsten Samstag, den 22. Dezember 2018, sendet RTL live das Finale von "Das Supertalent 2018" live aus Köln. Mit dabei ist ein junger Steirer, der es als Countertenor mit dem "Goldenen Buzzer" direkt ins Finale schaffte.

Kevin Elsnig begeisterte als Countertenor - er singt als Mann in Sopran- und Mezzosopranlage © RTL
 

Ein Lied hat gereicht. Mit seiner Interpretation der berühmten Händel-Arie „Lascia ch’io pianga“ sorgte Kevin Elsnig bei Jurorin Sylvie Meis für „Gänsehaut von Kopf bis Fuß“. Der junge Steirer ist Countertenor, seine engelsgleiche Sopranstimme brachte das Publikum zu Standing Ovations – und die Moderatorin dazu, aufzustehen, ihn zu umarmen und auf den „Goldenen Buzzer“ zu drücken, der den Kandidaten direkt ins Finale der RTL-Show „Das Supertalent“ katapultiert.

„Diese vielleicht zehn Sekunden, als sie auf mich zukam, haben sich angefühlt wie 300 Jahre“, sagt Elsnig über die Aufzeichnung im August. „Ich habe nicht perfekt gesungen, aber ich habe mich gut gefühlt. Dieser Moment gehört bestimmt zu den ergreifendsten meines Lebens“, so der 22-Jährige.

Dabei hatte er sich gar nicht selbst für die Sendung beworben: Die Lebensgefährtin seines Vaters hatte die Bewerbung abgeschickt. „Ich war lange unsicher, ob ich wirklich mitmachen soll“, erklärt der Student, der gerade erst ein Gesangsstudium in Wien begonnen hat. „Aber alle meinten, ich sei noch so jung, habe nichts zu verlieren.“ So nahm er am Vorcasting in Graz teil und wurde zur Aufzeichnung nach Bremen eingeladen, Freundin Leonie kam mit. „Bis dahin war ich noch total entspannt, alles lief recht unspektakulär ab. Erst als ich im Studio vor 2000 Leuten stand, habe ich das alles realisiert.“

Fotoserie: Kevin Elsnigs Auftritt bei "Das Supertalent" auf RTL

RTL/Stefan Gregorowius
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Bevor es am Montag zur Vorbereitung auf die Final-Show nach Köln geht, verbringt er aber noch ein Wochenende zum Krafttanken in seiner Heimatgemeinde Arnfels – Fixpunkt war gestern etwa das Weihnachtskonzert der Marktmusikkapelle, bei der er früher Saxofon gespielt hatte. Auf der Bühne ist er auch schon in Musicalproduktionen des Musikgymnasiums Dreihacken in Graz oder in Wien mit dem Chorus sine nomine gestanden. Die musikalischen Nebenprojekte sind mittlerweile gestrichen: „Ich will mich ganz auf den Gesang konzentrieren, da darf ich nicht auf 100.000 Hochzeiten tanzen.“

Das soll auch so bleiben, falls er am Samstag „Supertalent“ 2018 wird – das Studium geht vor. „Für mich spielt es gar keine so große Rolle, ob ich gewinne. Mir ist wichtig, dass ich mit mir zufrieden sein kann.“ Was er im Finale singt, bleibt noch streng geheim. Verraten wird nur: „Ich möchte noch mehr Emotionen zeigen.“

Das sind die Finalisten

Dieter Bohlen drückte drei Mal den "Goldenen Buzzer" und zwar für das Gesangs-Trio Mo'Voce, Sänger Lorenzo und Akrobatin Ameli. Bruce Darnell buzzerte für Tänzer Andreas Maintz und Geräusch-Imitator Gennady. Sylvie Meis für das Akrobaten-Trio "Step Out" und eben für Sänger Kevin Elsnig.

Außerdem entschieden sich die Juroren am Samstagabend in einer finalen Diskussion für Musikerin Olena, Strongman JD Anderson, das Comedy- und Musiker-Trio Luciano, Holger und Rosario sowie den Feuerkünstler Hannes Schwarz. Dazu kommt ein Wunschkandidat, für den das Publikum abstimmen darf.

Die weststeirische Schlagersängerin Verena Schubernik war von der Jury zwar weitergeschickt worden, für das Finale wurde sie letztendlich aber doch nicht ausgewählt. Bereits in der ersten Runde ausgeschieden ist Ex-Skirennläuferin Elisabeth "Lizz" Görgl.

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