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Forschung und UnterstützungAuch die Uni Graz bekommt nun Feuerwehr

Austausch zwischen Feuerwehren und Hochschulen erweitert.

LH-Stv. Michael Schickhofer, Rektorin Christa Neuper und der erste Kommandant der Uni-Feuerwehr, Herbert Posch © Land Steiermark/Aldin Bektas
 

An der Karl-Franzens-Universität Graz wurde am Montag die zweite steirische Unifeuerwehr aus der Taufe gehoben. Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Rektorin Christa Neuper und Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried konnten bei der Gründungsversammlung zahlreiche frischgebackene Feuerwehrmitglieder begrüßen.

Nach der TU Graz bekommt damit die Karl-Franzens-Universität als zweite steirische Universität eine Unifeuerwehr. Die Unifeuerwehr ist eine steirische Innovation, die auf Betreiben von Schickhofer gemeinsam mit den steirischen Universitäten und Fachhochschulen und dem Landesfeuerwehrverband vor rund einem halben Jahr ins Leben gerufen wurde. Die Unifeuerwehren forschen im Feuerwehrwesen und sind selbst in die Feuerwehrstruktur eingebettet, also absolut einzigartig in ganz Österreich.

"Mit der TU und der KFU haben wir zwei Universitäten, wo Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Disziplinen und Fachgebieten lehren, forschen und ihre Forschungsergebnisse ins Feuerwehrwesen einfließen lassen. Ein wichtiger Schritt in die Zukunft für unsere Feuerwehren und die Sicherheit im Land“, so Landeshauptmannstellvertreter Michael Schickhofer.

"Bereits durch die 2009 gegründete Betriebsfeuerwehr hat die Universität Graz Wesentliches zur Brandprävention und -bekämpfung am Standort geleistet. Mit einer eigenen Freiwilligen Universitäts-Feuerwehr werden die Agenden nun um den Wissenstransfer für den Zivilschutz und Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Feuerwehrfrauen und -männer in der Steiermark erweitert. Ich freue mich, dass wir als Forschungsuniversität einen Beitrag zur Sicherheit leisten“, so Rektorin Christa Neuper.

"Mit diesem Zugang zu universitärem Wissen und zu universitären Einrichtungen können wir enorm profitieren – nicht nur zur Qualitätssicherung im Ausbildungsbereich, sondern auch in Einsatzsituationen im Falle von Großschadens- oder Katastrophenlagen", erklärte Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried.

Zum Kommandanten der Unifeuerwehr wurde der erfahrene Feuerwehrmann Herbert Posch, bereits seit 30 Jahren bei der Feuerwehr, gewählt. Er war darüber hinaus auch die letzten neun Jahre Kommandant der Betriebsfeuerwehr der Uni Graz. Zu seinem Stellvertreter wurde Peter Zeiller gewählt.

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