Das „Rezept“ ist relativ simpel: 300 bis 700 Grad Temperatur, wenig Sauerstoff und als Zutaten kommt so ziemlich alles aus biogenem Ursprung in Frage – fertig ist die Pflanzenkohle. Äußerlich erinnert sie an Holzkohle, geschätzt wird sie aber aufgrund ihrer inneren Werte: Pflanzenkohle gilt als Klimahoffnung, weil sie große Mengen an CO2 speichern kann. Weil ihre Herstellung aber auch große Mengen an Energie verschlingt, braucht es ein besseres Verständnis über die konkreten Nutzen des vielversprechenden Materials.
Helle Köpfe
Mit Pflanzen richtig Kohle machen
Wie groß ist das Potenzial von Pflanzenkohle, um den Weg in die Klimaneutralität zu ebnen? Ein Forschungsprojekt der TU sucht nach Antworten.
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