Der Wind rüttelt an den Ästen der Bäume auf dem Grazer Schloßberg. Die, vom peitschenden Regen getränkten, Blätter fliegen durch die Luft und bilden auf dem Boden einen gelben Teppich. Der Regenschirm droht zu kapitulieren. Dunkel ragt der Uhrturm in den Nachthimmel. Es ist ein Herbstabend, der alle Klischees erfüllt. Und dennoch ist an diesem Donnerstagabend etwas anders.