Dieser Prozess am Straflandesgericht Graz dringt tief in das Innere des Menschen vor – und zwar dorthin, wo Mann es als sehr unangenehm empfindet. Nach einer Hämorrhoiden-Operation Anfang 2023 wäre ein damals 57-jähriger Weststeirer unter den Augen der Ärzte im LKH Südweststeiermark beinahe innerlich verblutet. Eine Notoperation rettete ihm das Leben, mehrere Tage lag der Mann auf der Intensivstation. Für ihn ging die Sache letztlich gut aus, er trug keine Folgeschäden davon, die Spitalsgesellschaft entschädigte den Mann mit 10.000 Euro.
Patient fast verblutet
Kein Schuldspruch für Deutschlandsberger Spitalsärzte
Weststeirer überlebte Folgen einer Hämorrhoiden-Operation nur knapp. Der Vorwurf der grob fahrlässigen Körperverletzung hielt vor Gericht nicht: Diversion und Freispruch für Ärzte.
© Barbara Kahr