Dutzende gewerbliche Heimbetreiber hatten das Land Steiermark geklagt, weil ihnen die Kosten für Corona-Schutzausrüstung nicht ersetzt worden sind. Sehr wohl aber den Betreibern gemeinnütziger und öffentlicher Einrichtungen. Der Streitwert lag bei 1,7 Millionen Euro. Aber darauf bleiben die Betreiber sitzen, wie der Oberste Gerichtshof (OGH) entschied. „Das ist gegessen“, grollt Martin Hoff vom Fachverband der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer. Seine Kritik am Land hält er freilich aufrecht: Politik und Abteilung hätten handwerkliche Fehler gemacht. Und „Vertragspartner wurden im Regen stehen gelassen“.