Die steirische LH-Stellvertreterin und designierte ÖVP-Landesobfrau Manuela Khom bringt eine neue Variante für die Bundesregierung ins Spiel: Beide kleineren Parteien, Neos und Grüne, sollten je einen Staatssekretär in der schwarz-roten Koalition erhalten. Dies wäre sozusagen ein nach außen sichtbares Zeichen dafür, dass diese zwei Fraktionen die dünne Mandatsmehrheit der Regierung für einen gewissen Zeitraum absichern, sagt die Steirerin zur Kleinen Zeitung. Die erforderliche Einstimmigkeit im Kabinett sei dadurch nicht in Gefahr. Denn Staatssekretäre haben im Unterschied zu Ministern kein Stimmrecht in der Regierungssitzung. Man könne mit beiden Parteien gemeinsame Projekte verabreden.