Dichter werdende Fahrpläne, zu wenig Buslenkerinnen und Buslenker, schlechte Rahmenbedingungen – die Stimmung bei den Mitarbeitenden privater Busunternehmen kocht. Drei Kollektivvertragsverhandlungsrunden hat die Gewerkschaft seit Anfang Dezember bereits hinter sich, am 17. Februar folgt ein vierter. Die Forderungen: Unter anderem eine Ausweitung der Nachtstunden und Sonntagszuschüsse. „In jedem anderen Kollektiv ist das bereits gang und gäbe, wir werden immer wieder abgewimmelt, so Jasmin Kulasic, Fachbereichssprecher Straße Steiermark der Gewerkschaft Vida. Im Moment gelten die Nachtstunden bei privaten Busunternehmen von Mitternacht bis fünf Uhr morgens, die Gewerkschaft fordert eine Ausweitung auf 22 bis 6 Uhr.
Flixbus, Dr. Richard und Co.
1300 steirische Buslenker planen einen Warnstreik am 20. Februar
Zu kurze Nachtruhen, enge Taktungen und Sozialdumping sorgen bei Mitarbeitenden privater Busunternehmen in der Steiermark für Aufregung. Bei den KV-Verhandlungen ist noch keine Einigung in Sicht.
© Jürgen Fuchs