In seinem Jobprofil prahlt der Beschuldigte: „Ich setze mein Fachwissen für das Tierwohl ein.“ Einer richterlichen Prüfung halten diese Angaben nicht stand: „Sie erkennen, wenn ein Pferd Schmerzen hat?“, fragt Richter Andreas Lenz am Straflandesgericht den „Fachmann“. – „Ja, ich wuchs auf einer Landwirtschaft auf. Da gab es ein Pferd beim Nachbarn.“ Tatsächliche Ausbildungen zum Thema Pferd kann der 49-Jährige nicht aufweisen, nur: „Bei einem Wifi-Kurs ging es um Frettchen“, muss er kleinlaut zugeben.
Stute (32) starb
Todesqualen am Gnadenhof: Tier verendet, „Pferde-Fachmann“ zeigt wenig Reue
„Rohe Misshandlung“: 49-Jähriger soll keinen Veterinär beigezogen haben, musste wegen Tierquälerei vor Gericht.
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