Psychischer Druck auf bäuerliche Familien, Rufschädigungen und Schikanen in der Schule: Davon berichteten die steirischen Jungbäuerinnen und Jungbauern in Bezug auf die immer häufigeren Stalleinbrüche. Diese haben zum Ziel, vermeintliche Tierquälerei aufzudecken, doch können laut Jungbauern dafür sorgen, dass der Ruf der Bauernschaft zerstört wird, selbst wenn sich Vorwürfe juristisch als haltlos herausstellen. Die Forderung der Jungbäuerinnen und Jungbauern: härtere Strafen. Konkret wollen sie, dass künftig – ähnlich wie in Deutschland und der Schweiz – nicht nur Wohn-, sondern auch Stallgebäude in das Delikt des Hausfriedensbruchs im Strafgesetzbuch nach Paragraf 109 fallen.
Tierschützer empört
„Absurd, dieses Verbrechen dem Tierschutz in die Schuhe zu schieben“
Nachdem die steirischen Jungbauern steigende Stalleinbrüche monierten und härtere Strafen forderten, wehren sich nun Tierschützer. Bäuerliche Interessensvertreter hingegen unterstützen den Vorstoß der Jungbauern.
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