Wochenlang hatte er keine Ahnung, dass es seine Operation war, um die es in den zahlreichen Medienberichten ging. Der 33-jährige Steirer war zu Jahresbeginn bei Forstarbeiten im Bezirk Weiz verunglückt, mit dem Notarzthubschrauber ins LKH-Uniklinikum geflogen und dort am Kopf notoperiert worden. Anfang Juni wurde schließlich öffentlich, dass eine Grazer Neurochirurgin bei einer Operation am LKH ihre 13-jährige Tochter mitarbeiten habe lassen. Dass es sich dabei um seinen Fall gehandelt hatte, erfuhr der Steirer erst einen Monat später, und zwar durch die Polizei.
Anwalt will Ärzte klagen
13-Jährige soll bei Operation Schädel aufgebohrt haben
Neue Vorwürfe rund um Grazer Chirurgin, die bei Not-OP ihre Tochter ans Werk ließ. Die Teenagerin soll den Schädel des Patienten selbst aufgebohrt haben, sagt der Opferanwalt – und übt heftige Kritik an der Kages.
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