Insgesamt satte 200.000 Euro Beute, ergaunert bei fünf leichtgläubigen Opfern. Höhepunkt dabei: Mindestens 100.000 Euro in bar plus Schmuck um 10.000 Euro, direkt von einer oststeirischen Pensionistin. Die Lüge dahinter: Wegen eines drohenden Einbruchs bei den Betroffenen würde das Bargeld und die Wertsachen sicherheitshalber von der Polizei in Sicherheit gebracht werden - die fünf Opfer saßen allerdings allesamt falschen Beamten auf. Am Mittwoch folgt der Prozess gegen zwei Türken wegen schwerem gewerbsmäßigen Betrugs im Rahmen einer kriminellen Organisation am Grazer Straflandesgericht. „Ihre Rolle war die von Abholern“, schildert Heimo Kohlbacher, Sprecher der Landespolizeidirektion, im Vorfeld. „Einer von ihnen war laut Ermittlern aber sehr motiviert, in der Hierarchie nach oben zu kommen.“