Es war der Oktober letzten Jahres, als eine Meldung steirische Patientinnen und Patienten irritierte. Der langjährige SP-Politiker und Bezirksstellenleiter (Bruck-Mürzzuschlag) Siegfried Schrittwieser setzte zur Attacke an. Man sei zum Beispiel mit einem 100-jährigen Patienten stundenlang von Krankenhaus zu Krankenhaus gefahren, niemand hätte den Patienten aufgenommen, es gebe viele solcher Fälle. Die Menschen würden in Angst leben, weil das Gesundheitssystem heruntergefahren worden sei. Wegen geschlossener Ambulanzen und Abteilungen komme es zu immer längeren Fahrten für das Rote Kreuz.
Steiermark brisant
Geheim: Land zahlt ein, damit Patienten nicht draufzahlen
Unruhe vor der Wahl zum Rot-Kreuz-Präsidenten am 4. Juni: Es geht um Vorwürfe gegen die Kages ohne Datengrundlage – und im Konflikt mit der ÖGK drohte ein vertragsloser Zustand. Das Land greift ein und zahlt 500.000 Euro – und lässt System untersuchen.
© Fuchs Juergen