PorträtstoryRodel-Ass Madeleine Egle: Ihre Hebel haben es in sich

Rodlerin Madeleine Egle feierte heuer ihren ersten Weltcup-Sieg. In Sotschi wurde die 23-Jährige Fünfte, Wolfgang Kindl starker Dritter.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Voll fokussiert: Madeleine Egle
Voll fokussiert: Madeleine Egle © Mirja Geh Photography
 

"Am Start bin ich stark und meine Fahrlage kann sich sehen lassen“, verrät Madeleine Egle ihre Stärken. Aber: „Mir fehlt die nötige Konstanz und ab und zu machen mir gewisse Lenkpunkte Probleme. Ich bin mit meiner Größe von 1,85 in der Bahn nicht so aerodynamisch, dafür habe ich am Start viel bessere Hebel.“ Die Tirolerin ist eine Perfektionistin. Das demonstrierte Egle eindrucksvoll, als sie heuer beim Olympiatestrennen im neuen Eiskanal in Yanqing mit ihrem ersten Erfolg im Weltcup sowie dem ersten einer Österreicherin seit 1997 für eine Sensation sorgte. “Ich habe Zeit gebraucht, bis mir bewusst wurde, was mir gelungen ist“, erzählt Egle, die es kaum fassen konnte, rot-weiß-rote Rodelgeschichte geschrieben zu haben.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!