Lang ist's her, da galt Österreich im Eiskunstlauf als absolute Hochburg. Bei den Herren räumten in der Zwischenkriegszeit Willy Böckl und Karl Schäfer im Einzel praktisch alles ab, was es bei Europa- und Weltmeisterschaften zu gewinnen gab, bei den Damen kürte sich Herma Szabo fünfmal in Folge zur Weltmeisterin. Aber auch nach dem 2. Weltkrieg waren die heimischen Eiskunstläufer regelmäßig in der Weltspitze zu finden. Für die bis dato letzte Goldmedaille bei einem Großereignis zeichnet aber Claudia Kristofics-Binder verantwortlich, die 1982 bei der EM in Lyon triumphieren konnte.