Weltcup In Kärnten brauchen die Boarder Schmalz in den Haxen

Am 14./15. Jänner feiert der Snowboard- Weltcup auf der Simonhöhe seine Premiere.

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Sebastian Kislinger © ÖSV
 

Achtung! Achtung! Mit vollem Karacho raste Arvid Auner auf der Simonhöhe die Piste hinunter. Nichts Ungewöhnliches per se für einen Alpinboarder, hätte er nicht das Brett gegen einen knallroten Lenkbob getauscht. Dass böse Zungen behaupten, er wäre endlich einmal schnell einen Hang hinuntergerast, entlockt dem Grazer ein lautes Lachen. "Das sind aber ganz böse. Mit dem Bord bin ich schon noch um Längen schneller, aber es hat einen unglaublichen Spaß gemacht." Ein wenig Gaudi ist bei den Alpin-Boardern zwischen Weihnachten und Silvester auch erlaubt. In Kärnten erkundet das Team den Hang, auf dem am 14. und 15. Jänner erstmals ein Weltcup ausgetragen wird. "Der Hang ist eher flach, da braucht man Schmalz in den Haxen, um den Oberkörper zu beschleunigen und aus dem Schwung Tempo zu generieren", erklärt Auner, der mit einem dritten Platz in Bannoye (Parallelslalom) das Podest erklommen hat. "Das war für mich ein Sprung in Richtung Elite", sagt er. Im Rennen um ein Olympiaticket (nur Parallel-Riesentorlauf) muss "aber noch was passieren. Ich bin aber zuversichtlich, denn es kommen nun Hänge, die mir liegen." Auner präferiert Kurse, die direkt gesteckt werden, mit kurzen, harten Schwüngen.

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