Teresa Stadlober "Es ist nicht ganz so fein, wenn man hinten nachläuft"

Österreichs Paradelangläuferin will bei der Tour de Ski die Formkurve nach oben steigen lassen. Danach geht es auf die Tauplitz.

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CROSS COUNTRY SKIING - FIS WC Davos
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Teresa Stadlober wirkt vor der ersten Etappe der Tour de Ski gelöst. Sie freut sich auf die Rennen in Lenzerheide, Oberstdorf und Val di Fiemme. "Die Tour ist immer ein Höhepunkt und ich werde sie immer laufen. Für mich ist es keine Option, sie nicht zu laufen, so wie Therese Johaug." Norwegens Superstar verzichtet, um für Olympia zu trainieren. Stadlober will die Tour nutzen, um die Form mit Wettkämpfen zu schärfen. Bislang lief sie den Erwartungen hinterher. Ein 13. Platz in Ruka war das höchste der Weltcupgefühle. Die Form, sagt sie, sei nicht so schlecht gewesen, wie die Ergebnisse. "Es ist nicht an meiner Verfassung gelegen, sondern an der Technik. Gerade bei kalten Verhältnissen tue ich mir da manchmal schwer." Trotz dieses Wissens war es eine harte Zeit. "Es ist nicht ganz so fein für das Selbstbewusstsein, wenn man hinten nachläuft." Gerade nach Lillehammer (64. Sprint/48. Freistil 10km) war sie sehr geknickt. "Weil ich auch nicht wusste, woran es gelegen hat. Habe ich falsch trainiert, zu viel? Wenn es gut läuft, hinterfragst du nichts. Wenn nicht, dann alles."

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