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DopingÖSV ergreift in Causa Dürr Rechtsmittel

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel: "Wir werden das Verfahren selbstverständlich weiter betreiben. Es scheint offensichtlich, dass es sich hier um eine Organisation von Betrügern handelt."

Johannes Dürr (rechts)
Johannes Dürr (rechts) © APA/EXPA/ ERICH SPIESS
 

Der Österreichische Skiverband wird gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Innsbruck in der Causa Johannes Dürr Rechtsmittel ergreifen. Das kündigte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" (Donnerstag-Ausgabe) an.

"Wir werden das Verfahren selbstverständlich weiter betreiben. Es scheint offensichtlich, dass es sich hier um eine Organisation von Betrügern handelt", sagte Schröcksnadel mit dem Verweis auf die überführten Dopingsünder Dürr, Max Hauke und Dominik Baldauf. Der frühere Skilangläufer Dürr hat das Berufungsverfahren gegen den ÖSV laut einer Meldung der ARD vom Mittwoch gewonnen. Demnach entschied das Oberlandesgericht Innsbruck zugunsten des Niederösterreichers und verwies die Causa zur erneuten Verhandlung zurück an die Erstinstanz. Dürr hatte 2018 bei einer Veranstaltung in Wattens angedeutet, dass der ÖSV Doping stillschweigend dulde. Der Verband ging daraufhin gerichtlich gegen diese Behauptung vor.

Nach derzeitigem Stand steigt die nächste Verhandlung am 24. Februar 2020 im Landesgericht Innsbruck. Dürr wurde im Oktober von der Anti-Doping-Rechtskommission (ÖADR) wegen Dopings lebenslang gesperrt.

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