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Doping-SkandalBMI prüft dienstrechtliche Schritte gegen ÖSV-Duo

Dominik Baldauf und Max Hauke drohen auch dienstrechtliche Konsequenzen.

Dominik Baldauf Max Hauke
Dominik Baldauf und Max Hauke © APA/BARBARA GINDL
 

Die beiden Skilangläufer waren am Mittwoch im Rahmen der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld bei einer Doping-Razzia unter Verdacht auf Eigenblutdoping vom Bundeskriminalamt (BK) festgenommen worden.

Dominik Baldauf und Max Hauke absolvieren derzeit die polizeiliche Grundausbildung, das könnte aber bald beendet werden. "Wir haben aufgrund der heute bekannt gewordenen Umstände - gemeinsam mit den Dienstbehörden der zuständigen Landespolizeidirektionen - eine sofortige Prüfung des Ausschlusses aus dem Kader der polizeilichen Spitzensportler sowie eine Prüfung der Beendigung der Dienstverhältnisse eingeleitet", erklärte der Leiter der Präsidialsektion im Innenministerium, Karl Hutter, in einer Aussendung, ohne die Namen der beiden Sportler zu nennen.

Eine Entscheidung werde nach Vorliegen der Sachverhaltsdarstellungen der Staatsanwaltschaft erfolgen. "Für das BMI gilt jedenfalls das Null-Toleranz-Prinzip, wenn es um die Anwendung von unerlaubten Wirkstoffen und Methoden zu Dopingzwecken geht", so Hutter.

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