Michael Hayböck bekleidete Zeit seiner Karriere stets die Rolle des Manns im Hintergrund. Das hat nichts mit den Erfolgen des Oberösterreichers zu tun, denn von diesen gab es viele. Allerdings flog der heute 33-Jährige just in jenen Jahren durch die Lüfte, in denen Rot-weiß-Rot über weite Strecken den Luftraum im Springer-Zirkus beherrschte. Als Hayböck im Jänner 2010 am Bergisel sein Weltcupdebüt feierte, setzten gerade die heimischen „Super-Adler“ zum Höhenflug an. Und so sprang der „Hai“ anfangs im Schatten eines Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl und Andreas Kofler.