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Schock-DiagnoseAnna Veith erlitt wieder einen Kreuzbandriss

Österreichs Ski-Damen im Verletzungspech: Einen Tag nach Stephanie Brunner zog sich auch Anna Veith einen Kreuzbandriss zu. Auch für die Salzburgerin ist die Saison damit beendet, sie wurde noch am Samstag operiert.

SKI-WELTCUP IN SOeLDEN - PK HEAD: VEITH (AUT)
Anna Veith musste zur Untersuchung ins Spital © APA/BARBARA GINDL
 

Die Verletzungsmisere bei Österreichs Ski-Assen nimmt kein Ende: Nach dem Kreuzbandriss bei Stephanie Brunner am Freitag erwischte es auch noch Anna Veith. Eine Untersuchung im Klinikum Hochrum in Innsbruck brachte die bittere Gewissheit: Die Ski-Olympiasiegerin zog sich beim Riesenslalom-Training in Pozza di Fassa einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Die WM-Saison ist damit beendet, ob Veith nach ihrer Leidensgeschichte ein weiteres Mal zum Comeback ansetzt, steht wohl noch in den Sternen.

Besonders bitter: Die 29-Jährige war im Training nicht einmal zu Sturz gekommen, sondern hatte nach einem Schwung einen Schlag abbekommen und dann das Training gestoppt. Bei der Untersuchung im Klinikum Hochrum durch Christian Hoser wurde ein Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie diagnostiziert. Und Hoser, der soeben die (geplante) Operation von Brunner beendet hatte, operierte auch gleich die Wahl-Steirerin Veith.

 

Ski alpin: Die verletzten Damen

Elisabeth Kappaurer: Schien- und Wadenbeinbruch linker Unterschenkel beim RTL-Training in Saas Fee (Schweiz) Ende September

(c) APA/EXPA/JOHANN GRODER (EXPA/JOHANN GRODER)

Sabrina Maier: Schien- und Wadenbeinbruch bei Speed-Training Mitte November in Copper Mountain (USA)

(c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)

Christine Scheyer: Kreuzband- und Innenmeniskusriss im rechten Knie sowie Impressionsfraktur des Oberschenkels, erlitten am 2. Dezember im Super-G von Lake Louise

(c) AP (Alexandra Wey)

Cornelia Hütter: Knorpelfraktur an rechter Oberschenkelrolle, erlitten am 2. Dezember im Super-G von Lake Louise. 5 Wochen Pause

(c) AP (Frank Gunn)

Katharina Gallhuber: Riss vorderes Kreuzband und Innenmeniskusriss im rechten Knie am 14. Dezember beim Slalom-Training auf dem Semmering

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Mario Kneisl)

Rosina Schneeberger: Außenknöchelfraktur und Operation nach Sturz bei Europacuprennen in Zauchensee im Dezember und acht Wochen Pause

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)

Stephanie Brunner: Kreuzband- und Innenmeniskusriss links beim RTL-Training am 11. Jänner in Pozza di Fassa

(c) GEPA pictures/ Harald Steiner

Anna Veith: Kreuzbandriss rechts beim RTL-Training am 12. Jänner in Pozza di Fassa

(c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
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Ob und wie es mit der Karriere der ehemaligen Gesamtweltcup-Siegerin weitergeht, war zunächst unklar. Auch ein Statement Veiths gab es verständlicherweise so knapp nach dem Unfall und vor der OP mit Verweis auf "den schweren persönlichen Rückschlag" nicht. Genug durchgemacht hat die Wahl-Steirerin jedenfalls nach ihrem Olympiasieg 2014 und den WM-Titeln 2015. Begonnen vom "Management"-Streit mit dem Verband, der schweren Verletzung im Oktober 2015, als sie sich im rechten Knie das Innenband, das Kreuzband und die Patellasehne riss. Im Februar 2017 ließ sie sich dann das linke Knie und die chronisch entzündete Patellasehne operieren.

Veith kämpfte sich schneller zurück als erwartet, feierte nach 1000 Tagen ohne Sieg beim Super-G in Val d'Isère 2017 wieder einen Weltcupsieg und fühlte sich in dieser Saison nach einem "ungewohnten", weil verletzungsfreien Sommer voll Tatendrang. Aber sie war sich auch durchaus der Belastung bewusst: "Das Skifahren bleibt ein enorm belastender Sport", hatte sie gemeint - und ihren Vertrag mit ihrem Kopfsponsor gleich um drei Jahre verlängert. Vielleicht ist auch das ein Baustein, um ein weiteres Mal für das Comeback zu kämpfen.

Kommentare (2)

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helmutmayr
0
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Lesenswert?

Das ist schlimm

nach dieser Verletzungsserie. Alles Gute.

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jbkk
0
37
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...

Gute Besserung!

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