Loic Meillard hält die Hochform: Exakt 24 Stunden nach seinem Sieg im Riesentorlauf von Hafjell sicherte sich der Weltmeister auch seinen ersten Saisonsieg im Slalom. Der 28-Jährige setzte sich 0,21 Sekunden vor dem Norweger Atle LieMcGrath und 0,47 vor dem Lucas Pinheiro Braathen durch und ist damit auch mittendrin im Kampf um die Slalom-Kugel. Bester Österreicher bei strahlendem Sonnenschein auf dem Olympiahang von 1994: Fabio Gstrein, der im zweiten Lauf aber von Rang drei auf sechs zurückfiel (+0,68). Als Führender im Slalom-Weltcup geht Henrik Kristoffersen ins Weltcupfinale in Sun Valley, er hat 47 Zähler Vorsprung auf Meillard und 86 auf den Franzosen Clement Noel.
Die Österreicher? Taten sich mit der Kurssetzung im zweiten Lauf und weiten Torabständen schwer, alle fielen zurück. Johannes Strolz (20.), Joshua Sturm (24.), Adrian Pertl (25.) und Michael Matt (26.) kamen aber in die Punkte, für Strolz, Matt und den im ersten Durchgang ausgeschiedenen Dominik Raschner reichte das zur Qualifikation für das Weltcup-Finale – auf den Rängen 23 bis 25 im Weltcup. Marco Schwarz, der im zweiten Durchgang ausschied und Pertl verpassen das Finale als 27. und 28. des Weltcups. Manuel Feller schied im ersten Lauf ebenso aus, er ist aber als Weltcup-Neunter sicher beim Finale.