Der Teller, den sich Christoph Strasser nach seiner morgendlichen Ankunft im Hotel am Buffet gerichtet hat, war gut gefüllt. Nach 273 Stunden und 19 Minuten beendete der Kraubather das Transcontinental Race zwischen Santiago de Compostela und dem rumänischen Konstanza. In der Endabrechnung belegte der Steirer den fünften Platz. Zwei Mal hatte er das Rennen gewonnen, ein Mal war er Zweiter. „Es war ein unglaublicher Moment, als ich das Ziel in Rumänien erreichte. Natürlich hätte ich gerne eine bessere Platzierung als Rang fünf. Aber in den letzten beiden Tagen konnte ich nichts mehr aufholen. Die Gegner waren um eine Spur stärker oder vielleicht auch cleverer bei der Routenplanung.“