Sophie Walcher kann sich an ein Leben ohne Rad gar nicht erinnern: „Ich mache den Sport schon immer. Mein Vater hat mich als kleines Kind aufs Rad gesetzt und dann bin ich meine ganze Jugend gefahren.“ Die 17-Jährige kam durch ihre große Schwester zum Rennrad, mit neun Jahren ist sie ihr erstes Kinderrennen gefahren. Walcher ist Spezialistin in gleich zwei Disziplinen, sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße konnte sie schon Erfolge verbuchen. „Es ist schwer zu sagen, auf welche ich mich in Zukunft fokussieren werde. Nachdem es meine erste Saison auf der Bahn war, ist es aufregender. Ich habe viel erlebt und bin um die Welt gekommen“, erklärt sie. So belegte sie bei der Junioren-Bahn-WM in China Rang elf, bei der EM in Cottbus wurde sie Fünfte. Bei der Straßen-EM in Belgien schloss sie als Elfte ab. „Sobald ich auf dem Rad sitze, ist mein Kopf frei und auf das Adrenalin könnte ich niemals verzichten“, sagt Walcher. In Zukunft will Walcher in die World Tour kommen: „Mein Ziel ist, später international vorne dabei zu sein.“