AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Im InterviewThomas Muster: "Ich brauche die sozialen Medien nicht"

Tennis-Legende Thomas Muster (51) spricht über 300-Millionen-Dollar-Verträge, seine Privatsphäre, #metoo, Neurosen der Spieler und kritisiert Günter Bresnik.

Wir stehen zusammen – das bedeutet:
Seite an Seite mit unseren Lesern, gemeinsam durch die Krise.

Deshalb bieten wir allen Leserinnen und Lesern freien Zugang zu allen Texten, multimedialen Angeboten und Informationen rund um den Ausbruch des Coronavirus und darüber hinaus. Melden Sie sich an und nutzen Sie die Kleine Zeitung Website, App, und E-Paper während dieser schwierigen Zeiten kostenlos.

JETZT kostenlos anmelden

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Thomas Muster war vergangene Woche in Wien als Turnierbotschafter im Einsatz © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Philipp Brem)
 

Sie hatten mit Horst Skoff eine spezielle Rivalität. Ist so etwas dem Tennis von heute abhandengekommen?
THOMAS MUSTER: Ich denke, dass es so etwas heute auch noch gibt, nur ist es eine andere Zeit. Du darfst heute nicht mehr die Wahrheit sagen, weil du sofort durch einen Shitstorm zerlegt wirst. Das bringt eben die digitale Welt mit sich. Ich bin kein Freund davon, weil jeder zu Sachen seinen Senf dazu geben kann, von denen er nicht den Funken einer Ahnung hat. Ich halte aber auch nichts von der Schmuserei am Netz nach einem Match und den Reden danach, wie toll der andere war. Denn, wenn ich verloren habe, dann zipft es mich an – egal, wie ich zu dem anderen stehe.

Kommentare (1)

Kommentieren
Lamax2
0
22
Lesenswert?

Tolle Lebenseinstellung

Ich schätzte ihn als Sportler, aber heute noch mehr aufgrund seiner Lebenseinstellung. Die Verantwortlichen für diesen argen Verlust an Hausverstand, an Durchhaltevermögen und dieses "zickenhafte" Verhalten bei diesen Großevents mögen einmal sehr innig nachdenken, wohin das alles führen wird.

Antworten