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RadsportNacer Bouhanni nach rassistischen Beleidigungen nicht am Start

Profi von Arkea-Samsic nicht beim Rennen in den Niederlanden dabei.

03-02-2021 Etoile De Besseges; Tappa 01 Bellegarde - Bellegarde; 2021, Arkea - Samsic; Bouhanni, Nacer; Bellegarde; PUBL
Nacer Bouhanni © (c) imago images/Sirotti (Fotoreporter Sirotti Stefano via www.imago-images.de)
 

Der Franzose Nacer Bouhanni verzichtet heute nach rassistischen Beleidigungen gegen ihn auf einen Start beim Scheldeprijs  (Scheldepreis). Das teilte sein Rad-Team Arkea-Samsic via Twitter mit. "Nach den jüngsten Ereignissen ist Nacer Bouhanni nicht in der Lage, an den Start zu gehen", hieß es. Der 30-Jährige war in sozialen Medien rassistisch beleidigt worden, nachdem er im Sprint des GP Cholet Ende März einen anderen Fahrer in die Bande gedrängt und disqualifiziert worden war.

"Ich wurde in Frankreich geboren. Ich liebe mein Land. Mit 21 Jahren war ich französischer Meister. Als ich die La Marseillaise auf dem Podium gehört habe, war dies einer der schönsten Momente meiner Karriere", sagte der 30-Jährige in einem Interview mit L’Equipe. "Es ist traurig, das alles zu lesen. Die Leute wollen, dass ich im Gefängnis lande."

Der Radsport-Weltverband (UCI) verurteilte die Anfeindungen gegen den Sprinter. "Wie schwerwiegend auch immer der Fehler des französischen Fahrers war, so rechtfertigt es die Beleidigungen noch lange nicht", teilte die UCI mit. Der Verband betonte, man werde jede Art von Diskriminierung bekämpfen.

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