Rückreise nach Omikron-AusbruchLukas Nemecz: "Man fühlt sich im Stich gelassen"

Österreichs Golf-Ass Lukas Nemecz saß nach dem Ausbruch der Coronavirus-Variante Omikron in Südafrika fest. Am Dienstagvormittag ist er in Graz gelandet.

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GOLF - Audi Quattro Cup
Lukas Nemecz © Gepa
 

Als Lukas Nemecz vergangene Woche Richtung Südafrika abhob, war für den Grazer die Welt noch in Ordnung. So wollte das Golf-Ass bei den Joburg Open in Johannesburg ein erfolgreiches Comeback auf der DP World Tour (ehemals European Tour), der er zuletzt 2016 angehörte, feiern. Doch es kam ganz anders und die Heimreise wurde zu einem schwierigen Unterfangen. Am Dienstagvormittag traf der 32-jährige Steirer schließlich in Graz ein. "Ich bin wirklich froh, dass dieses Abenteuer ein Ende hat und ich wieder zu Hause bin. Jetzt werde ich einmal nur schlafen und mich von dieser Odyssee erholen", sagte Nemecz auf der Golf-Website der Murhof-Gruppe (greenboard.at).

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Solidarität mit Omikron ?

Der "Arme" fühlt sich im Stich gelassen. Liest man die Kommentare, dann riecht man den Unmut und immer mehr eine sinkende Bereitschaft solche "Republiksvertreter" noch zu bedauern.

Sportbegeisterung HIn oder Her. Solche Argumentation ist für eine immer wieder von Allen geforderten Solidarität mehr als fragwürdig. Na klar, die Exportwirtschaft - Skis und Wintersportartikel, ebenso die vielen Golfartikel. Im Interesse aller ( nicht nur der Republik ! ) wäre generell für ALLE im ( ins ) Ausland ein Stop - und wenn doch - dann Quarantäne erforderlich !
Schon beim Winter 2020/21 waren die "Urlauber" in Südafrika für die Prolongierung des COVID-V maßgeblich beteilgt. Aber wie heißt es bei Georg Orwell - alle sind gleich, manche sind gleicher

kritiker47
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Sehr geehrte Redaktion !

Welcher Freundschaft in Ihrer Redaktion hat es denn der Herr Profisportler zu verdanken, dass ihm wegen seiner freiwilligen Reise in ein Hochrisikoland eine derartige "Bühne" gegeben wird. War der oder die Chef/in vom Dienst gerade nicht im Dienst ? Mit Verlaub, aber dafür zahle ich die Zeitung nicht ! Ich wünsche ihm gute Gesundheit und auch sportliche Erfolge, aber verantwortlich für seine "Reiseeskapaden" ist nur er selbst, dies soll der anscheinend egoistisch angehauchte Mensch erst einmal begreifen, oder nicht ?

Lodengrün
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Profisportler genießen

überwiegendes Interesse der Republik Österreich. Man lese mit Erstaunen. Gibt es also in einer Demokratie doch Leute die mehr als gleich sind. Genügt es nicht wenn schon der Ex-Bundeskanzler einigen Gruppen (z.B. Evangelen) partout kein Gehör schenken wollte.

Hirtler Peter
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Lukas Nemecz

Jeder der sich aus welchem Grund auch immer im Ausland aufhalten muß soll doch selbst schauen, wie er nach Hause kommt. Ich kann seiner Kritik an der Regierung nicht zustimmen. Sollte die Regierung vielleicht eine BH Hercules hinunterschicken, um den Herrn Golfspieler heimzuholen? Dazu nur noch eine Frage: Aus welchen Gründen ist es notwendig, dass sich in Zeiten wie diesen über 200 Landsleute nach Südafrika aufmachen?

egubg
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Provozieren?

Hat die Ztg. nichts besseres zu tun, als solchen Luxuspoblemen eines Irgendwas diese Aufmerksamkeit zu geben,- im Land gibt es genug Probleme, soll doch dieses Luxusgeschöpf bleiben wo es freiwillig hinflog, - reine Provokation!

lieschenmueller
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Provoziert fühle ich mich nicht, man lernt dazu, was es alles gibt

Gab es diese von ihm angesprochenen Ausnahmen schon vor Corona? Nehme ich an. Und dass ein Sportler, der wohl zu dieser Jahreszeit in Österreich mehr als nebensächlich ist in Bezug auf seine Sparte, diese "Freistellung" auch beanspruchen* könnte, da fühle ich mich wieder noch mehr daheim im schönen Lande. In dem gibt's nämlich zusätzlich viel Absurdes.

*Großzügigerweise besteht er nicht drauf :-)

bebi
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Warum dieser Bericht?

Ist ein egozentrischer Einzelkämpfer, den nur die Elite kennt, so wichtig, dass ein Bericht verfasst werden muss? Und noch dazu ein Rundumschlag? Ich meine, dass Herrn Nemecz bewusst werden sollte, in welcher privilegierten Bubble er lebt. Dann würde er keine so großen Sprüche klopfen und sich so wichtig nehmen.

lieschenmueller
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Stutzig macht mich, dass Profisportler so wichtig sein sollen, im Falle des Falles nicht in Quarantäne zu müssen

Geht's noch?

Und egal welcher, auf wen könnte das Land 10 Tage oder wie immer lang, nicht verzichten? Auch weshalb?

plolin
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Lieschen

Wir wahr!

Burgbewahrer
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Der Arme….

die österreichische Bundesregierung hätte ihm zumindest einen Direktflug organisieren müssen.
Der gute Mann nimmt sich schon ziemlich wichtig !

llueg
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Die Bundesregierung…

…. dein Reisebüro!

peso
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Hr. Nemecz

hätten Sie sich vor der Abreise nur ein klein wenig informiert, dann hätten Sie gewusst, dass gerade in SA der Virus wieder größere Probleme bereitet. Und falls Sie der Meinung sind, dass die Ö BRG Sie als Golfspieler besser zu behandeln hat als all die anderen im Ausland befindlichen Staatsbürger oder Sie als Sportler überall bevorzugt werden müssen, ja dann Hr. Nemecz, dann hätten Sie öfter in der Schule sein müssen und weniger am Golfplatz