Christoph Neuhold war noch nicht auf der Welt und Martin Breg gerade einmal ein halbes Jahr alt, als der HC Bruck zum bislang letzten Mal den Cupsieg feierte. Im Jahr 1993 wurde Linz im Finale 15:14 (9:7) in die Knie gezwungen und ab Freitag haben die BT Füchse nun die Chance, das zu wiederholen. „Da brauchen wir nicht viel zu reden, das wäre schon was“, sagt Breg, der seit der U11 mit zwei Jahren Unterbrechung (Leoben) im Verein ist. Wie auch vor 32 Jahren wird wieder in Bruck gespielt, doch erst muss im Final Four die Hürde Schwaz (17.30 Uhr) genommen werden. Das zweite Halbfinale bestreiten Hard und Vöslau (20). Die roten Teufel vom Bodensee waren es auch, die 2023 im Finale den Füchse-Traum vom Pokal platzen ließen. „Der Druck ist da und wir müssen standhaft bleiben“, sagt Breg. Mit den einstudierten Deckungsvarianten sollen die Tiroler erst gar nicht ins Spiel gelassen werden. Der einstige Erfolgsobmann Josef „Joe“ Horn kann da nicht mehr mitfiebern. Er ist im Alter von 72 Jahren verstorben und seiner wird heute mit einer Trauerminute auch gedacht. Das Finale (18.05) steigt am Samstag nach dem Frauen-Endspiel zwischen Atzgersdorf und Hypo Niederösterreich (15.45).