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Baseball-FinaleFans buhten Trump lautstark aus: "Sperrt ihn ein"

Mit US-Präsident Donald Trump hatten die Fans des Baseball-Finales zwischen den Houston Astros und den Washington Nationals keine Freude. Sie pfiffen ihn aus. Was sogar Hollywood-Star Robert de Niro zu einem Posting bewog.

Donald Trump, Melania Trump, John Ratcliffe, Mark Meadows
Donald Trump, Melania Trump, John Ratcliffe, Mark Meadows © (c) AP (Andrew Harnik)
 

Die Houston Astros haben unter den Augen von US-Präsident Donald Trump die Führung in der Finalserie der nordamerikanischen Baseball-Liga MLS übernommen. Die favorisierten Texaner gewannen am Sonntag (Ortszeit) das fünfte Spiel der diesjährigen World Series gegen die Washington Nationals 7:1 und stellten damit in Siegen auf 3:2.

Houstons Yordan Alvarez und Carlos Correa sorgten jeweils mit Two-Run-Homeruns für ein 4:0 der Gäste. Washingtons Jungstar Juan Soto verkürzte mit einem Solo-Homerun auf 1:4. Yuli Gurgel erhöhte mit einem Single die Führung der Astros auf 5:1. George Springer stellte mit einem weiteren Two-Run-Homerun den späteren Endstand her. Mit einem weiteren Sieg daheim am Dienstag würden die Astros ihren zweiten Titel in drei Jahren gewinnen.

Für Stehplätze im Nationals Park in Washington mussten kurz vor dem Match 450 Dollar (405 Euro) auf den Tisch gelegt werden. Für Plätze auf den besseren Rängen wurden Preise von bis zu 3.500 Dollar (rund 3.150 Euro) aufgerufen.

US-POLITICS-TRUMP
US-POLITICS-TRUMP Foto © (c) APA/AFP/TASOS KATOPODIS (TASOS KATOPODIS)

"Lock him up"

Als Trump auf dem Stadion-Großbildschirm zu sehen war, ertönten
laute Buh-Rufe. Zuschauer skandierten "Sperrt ihn ein!" Washington
gilt als Hochburg der US-Demokraten. Bei seiner Wahl 2016 hatte
Trump in dem Hauptstadt-Bezirk 4,1 Prozent der Stimmen geholt - so
wenig wie kein republikanischer Kandidat vor ihm. Den symbolischen
ersten Ball wollte Trump nicht werfen. Der übergewichtige Präsident
sagte, er müsse dann eine schusssichere Weste tragen. "Ich werde zu schwer aussehen."

Statt ihm warf der prominente Koch und Restaurantbetreiber Jose
Andres den symbolischen ersten Ball - er ist ein ausgesprochener
Kritiker Trumps. Andres dankte den beiden Teams dafür, dass sie
einen Migranten für den "First Pitch" eingeladen haben. Trump steht
dafür, Migranten aus den USA fernhalten zu wollen.

MLB-Geschäftsführer Rob Manfred hatte vorab gesagt, Trump werde
erst nach Beginn des Spiels im Stadion sein, um Fans auf ihrem Weg
dorthin nicht zu behindern. "Ehrlich gesagt, wir waren sehr dankbar
dafür." Wenn Trump sich mit seinem schwer gesicherten Konvoi durch die US-Hauptstadt bewegt, werden zahlreiche Straßen abgeriegelt. Der Präsident verließ das Match auch wieder vor Spielende.

Der Besitzer der Washington Nationals, Mark Lerner, hatte Kritik
am Besuch Trumps zurückgewiesen. "Er hat alles Recht zu kommen",
sagte Lerner der "Washington Post". Trump ist der erste amtierende
Präsident seit George W. Bush im Jahr 2001, der ein Spiel der
MLB-Finalserie besuchte. Bush hatte kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 im Yankee-Stadion in New York symbolisch den ersten Ball des Matches geworfen - wenige Kilometer vom Ort der Anschläge entfernt.

Kommentare (3)

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joe1406
3
28
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Baseball

für uns Österreicher genauso mysteriös wie Präsident Trump - oder besser jene Wähler die ihn zum Präsident gemacht haben.

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Kormoran
1
7
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Baseball, Basketball und co

Aufgrund der o.a. Kartenpreise kann eher von gehobenem Publikum ausgegangen werden. Er (Trump) sollte sich eher bei Hillbilly Festen sehen lassen, da wird er dann wahrscheinlich gebührend gefeiert.

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badkitten
0
0
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Baseball

Die World Series Tickets sind leider extrem gefragt, aber die Fans sparen Jahrelang darauf hin... wenn ich denk wie meine Cubs 2016 gewonnen haben, haben da Fans teilweise 50 Jahre und mehr darauf hin gespart.

Und Baseball ist in Österreich weiter verbreitet als man denkt :)

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