„Ich habe in meinem Sport so viel erreicht. Damit ich zurückkomme, müsste ich voller Begeisterung sein“, sagte die 28-jährige US-Amerikanerin, die insgesamt sieben olympische Goldmedaillen gewonnen hat, der französischen Sporttageszeitung „L‘Equipe“. „2028 scheint so weit weg zu sein. Und mein Körper altert.“
Simone Biles gewann 2024 in Paris dreimal Gold und einmal Silber – ein triumphales Comeback nach ihrem mentalen Zusammenbruch drei Jahre zuvor, das aber einen hohen Tribut von ihr gefordert habe. „Ich habe es in Paris gespürt. Am Ende des Wettkampfs ging ich ins Olympische Dorf zurück, nahm den Lift und mein Körper ist buchstäblich kollabiert. Ich war zehn Tage krank“, erklärte die 1,42 m kleine Athletin.
Biles, Armand Duplantis und Real Madrid gehören zu den Preisträgern der Laureus World Sports Awards. Bei der Gala am Ostermontag in Madrid wurden sie und der schwedische Stabhochsprung-Weltrekordler als Sportlerin und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Die Madrilenen wurden als Mannschaft des Jahres geehrt. Den Preis für den Fußballclub von ÖFB-Kapitän David Alaba nahm Mittelfeldstar Luka Modric entgegen. Biles zog mit ihrer schon vierten Auszeichnung mit Landsfrau und Tennislegende Serena Williams gleich.