Die Spielwiese in der MotoGP sieht 2026 ähnlich aus wie im Vorjahr – heuer kommt es deshalb vor allem darauf an, wie fit die Spieler darauf sind. Denn die Kräfteverhältnisse sind im letzten Jahr des aktuellen Reglements gleich geblieben, bei den Motoren und Bikes hat sich nicht allzu viel getan. Deshalb richten sich alle Blicke erneut auf Weltmeister Marc Marquez. Der Spanier ist noch nicht bei 100 Prozent und wird es vielleicht auch am ersten Renntag in Thailand nicht sein. Er weiß aber mit all seiner Routine ganz genau, wie lange so eine Saison dauert und das wird ihm helfen. Die anderen sollten sich also nicht allzu große Hoffnungen machen, da er keine großen Schwächen hat, wenn er unverletzt bleibt. Für Marc Marquez ist es eine wichtige Saison, da er die Motivation hat, endlich seinen großen Rivalen Valentino Rossi an Titeln zu übertreffen. Beide halten derzeit bei sieben Weltmeisterschaften. Dieses Ziel zu erreichen, ist sicher der große Motivationsmotor. Es wird auch interessant zu sehen sein, wie konsequent und entschieden er an diese Sache herangeht. Es ist seine Chance, endlich endgültig aus dem Schatten Rossis herauszutreten.
MotoGP 2026
Analyse von Alex Hofmann: Ein naiver Pedro Acosta und (k)eine Zukunft in der Stadt
Analyse.
Vor dem Saisonstart analysiert Ex-Rennfahrer und ServusTV-Experte Alex Hofmann die heißesten Themen der MotoGP. Der Deutsche sieht eine ähnliche Spielwiese und trauert einem Rennen nach.
© ServusTV / Neumayr / Christian Leopold