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Kopiestreit in Formel 1Racing Point zog Einspruch gegen Strafe zurück

"Im breiteren Interesse des Sports" habe sich der Formel-1-Rennstall dazu entschlossen, die ausgesprochene Strafe zu akzeptieren.

FORMULA 1 - Italian GP
Das Team von Racing Point © GEPA pictures
 

Im Streit um angeblich illegale Kopien von Bauteilen hat das scharf kritisierte Formel-1-Team Racing Point den Einspruch gegen seine Bestrafung zurückgezogen. Alle an dem Verfahren beteiligten Parteien hätten erkannt, "dass es einen Mangel an Klarheit in den Regularien gab und dass wir diese nicht absichtlich gebrochen haben", schrieb der Rennstall am Sonntag vor dem Grand Prix von Italien.

Da die Mehrdeutigkeit der Regularien nun ausgeräumt sei, habe sich Racing Point "im breiteren Interesse des Sports" entschlossen, seinen Einspruch zurückzuziehen. Das Verfahren sei eine "Ablenkung für uns und die anderen Teams gewesen", hieß es in einer Mitteilung.

15 WM-Punkte abgezogen

Racing Point war von den Sportkommissaren des Automobil-Weltverbandes FIA zu einem Abzug von 15 WM-Punkten und 400.000 Euro Geldbuße verurteilt worden. Die Regelhüter sahen es als erwiesen an, dass das Team bestimmte Bauteile von Mercedes verbotenerweise kopiert hat. Racing Point hatte anschließend gegen das Strafmaß Beschwerde eingelegt. Renault, das die Beanstandung angeführt hatte, zog später seinen eigenen Protest gegen die Bestrafung zurück.

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